U Prinzenstraße, nichts für unentschlossene

Die ganze Story begann gestern Abend mit der Aussage: “Ich fahr Richtung Samariterstraße, soll ich jemanden mitnehmen?”. Natürlich nicht, ist ja gar nicht meine Richtung. Am U Bahnhof Prinzenstraße (Bahnsteig Richtung Hallesches) konkretisierte sich die Abendplanung. Hm, Friedrichshain. In meinem Kopf schallt es nach: “Samariterstraße…”.

Gut also Bahnsteig wechseln, Richtung Kotti. Treppe runter, über die Straße, Treppe rauf. Oben angekommen seh ich ich U-Bahn ausfahren. 7 Minuten bis zur nächsten. Das ist aber lang. Check der Gegenrichtungsanzeige: 2 Minuten. Man kann ja auch über Wedding und dann Ring. Also Treppe runter, über die Straße, Treppe rauf. Die Anzeige blinkt 2 Minuten. Zugverspätung. Technische Störungen. Dann kommt endlich die U-Bahn – und fährt durch ohne zu halten. Komisch, aber da saßen doch Fahrgäste drin. Wieder schallt es nach: “Samariterstraße…”.

Das war mir jetzt zu doof. In der Zwischenzeit stand auf der Gegenseite wieder 2 Minuten dran, also: Treppe runter, über die Straße, Treppe rauf. Auch hier Zugverspätung. Die Züge in 2 und 4 Minuten wurden offensichtlich von irgendeinen Kreuzberger Schwarzen Loch vertilgt. In der Zwischenzeit hielten Richtung Hallesches schon 3 U-Bahnen. Nach gut einer halben Stunde hin und her kam dann endlich doch eine U-Bahn, die mich mitnehmen wollte. Wieder schallt es in meinem Kopf nach: “Samariterstraße…”.

BTW: Will nicht mal jemand einen Regenschirm mit Bierhalter erfinden :-P

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 23.07.2011 von Yps in Allgemein | 3 Kommentare |

Die Regentour

Letzte Woche fand unsere lang ersehnte Radtour noch Fürstenberg statt. Trotz Zweifel und einem Motivationsruf “wir sind doch nicht aus Zucker” haben wir uns, ungeachtet des Wetters auf den Weg gemacht. Der Plan war, alle schon am Abend treffen, in einer Wohnung schlafen und keiner kommt zu spät. Dass man sich nicht Freitag Abend zum Schlafen trifft, hätte da schon klar sein müssen. Geplante Aufstehzeit: 7 Uhr. Tatsächliche Schlafengehzeit: 5:30 Uhr. Das wird eng. Demzufolge waren wir auch nicht so früh fit wie erwartet. Kurz nach 12 gings dann doch los. Ersteinmal mit der Bahn nach Oranienburg.

Erstes Hindernis: Alexanderplatz Zugschaden. Also alle raus und mit dem Fahrrad zu Friedrichstraße. Zweites Hinternis: Nordbahnhof. Zug wird ausgetauscht. Allgemeiners Raunen. In Oranienburg angekommen gingen wir nach wenigen Kilometern im strohmenden Regen noch einmal in uns. Wollen wir das wirklich durchziehen? JA!

Erste Ermüdungserscheinungen dann nach 30 Kilometern. Erste Pause. Und eine Schlimme Zeit danach. Man sollte keine Pause machen so lange man noch etwas Kraft hat. In Zehdenick gab es dann noch einmal ein warmes Rumgetränk zum Aufwärmen. Im ScheunenCafé. Noch nie zuvor gehört. Aber empfehlenswert. Danach trennten sich unsere Wege. 2 Hardcorefahrer wolltes es komplett durchziehen. Die anderen fuhren nach Gransee. Die Strecke von 11 Kilometern hat knapp noch eine weitere Stunde gedauert. Dort gibt es Berge. War mir so auch noch nicht bewusst. Dazu Regen und Gegenwind. Und kein ausgebauter Radweg. Schlimme Kombination. Am Ende waren es auch für uns etwas mehr als 50 Km. Reicht für die Wetterverhältnisse. Danach gings erstmal ab ins Wasser. Nass waren wir ja eh schon. Der Abend bestand aus weiteren wärmenden Rumgetränken. Und ich bin sehr froh, dass wir uns von der Zeltidee vorab verabschiedet hatten.

Am nächsten Tag waren selbst die 5 Minuten zum Bahnhof auf dem Sattel anstrengend. Ich bin aber froh, dass wir das durchgezogen haben. Das ist eine der Geschichten, die man wohl auch in 10 Jahren nocherzählen wird.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 08.07.2011 von Yps in Privat, Reise, Sport | 0 Kommentare |
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