Tag 7 – Ich hasse Busfahrten

6 Uhr. Halbe Strecke ist geschafft. Kommentar: Jedenfalls laut Zeitplan. Hab aber noch gut 8 Stunden gebraucht. Alle im Bus sind wach. Das ist wohl die schlechteste Stra├če, die ich je gesehen hab. Kommentar: Diese superlativen verlieren langsam an Gewicht, ist aber so gewesen ­čśŤ Und das ist eine der Hauptverkehrsaders. Derweil geht die Sonne ├╝ber dem Mekong Delta auf. Atemberaubend. Was f├╝r ein gesch├Ąftiges Treiben hier um diese Zeit schon herrscht.

In Phnom Penh umsteigen und Busbahnhof wechseln. Das stand aber so nicht in der Brosch├╝re. Jedenfalls gehts jetzt um 8 weiter, obwohl auf dem Anschlussticket 9:30 Uhr steht. Kommentar: Am Busbahnhof hatte sich jemand ├╝ber den Aufenthalt beschwert, so dass der Busfahrer kurzerhand alle mitgenommen hat, die nach Sihanoukville wollten. Dementsprechend gabs dann auch nicht genug Sitzpl├Ątze f├╝r alle. Alles ganz normal.

Der Bus f├╝r die 4 Stunden Fahrt ist wenigstens ein echter Reisebus, mit Beinfreiheit und Toilette, nicht wie der f├╝r die 8 Stunden Tour.

Ich bin im Paradies! Lazy Beach ist raus. „Moonlight Rock“ ist drin! Direkt neben dem „Wish you were here“, das gerade Urlaub macht oder so, aber am selben Traumstrand. Kommentar: Hatte schon ├╝berlegt einfach direkt weiter nach Saigon zu fahren, nachdem das Hostel, dass mit Dani nach dem Reinfall in Siem Reap rausgesucht hatte geschlossen war und das Boot zum Lazy Beach erst am n├Ąchsten Tag wieder gefahren w├Ąre. Hab ich zum Gl├╝ck nicht gemacht. Hatte dann aber im Internet Cafe noch jemanden getroffen, der mir das „Moonlight Rock“ empfohlen hat. Recht ├╝berschaubar von den Touris her, aber Bar an Bar an Restaurant an Restaurant. Kommentar: Und trotzdem hab ich jede Malzeit und jedes Getr├Ąnk im „Moonlight Rock“ zu mir genommen. Hier lass ich mich ein paar Tage treiben. Erst einmal Kraft sammeln f├╝r die n├Ąchste Mega Bustour.

Otres Beach in Sihanoukville

Die Innenstadt ist ganz sch├Ân weit weg, aber die ist eh nicht der Hammer.
Wo bin ich hier gelandet. Wird sich erstmal sch├Ân einen gebaut, ein anderer Gast hat sich um 17 Uhr ein englisches Fr├╝hst├╝ck reingezogen, weil er zum Fr├╝hst├╝ck schon Burger hatte und ich trinke schon seit 16 Uhr Alkohol. Heute treffe ich keine intelligenten Entscheidungen mehr.

Ach ja und ATM spukt mir hier nur 100 Dollar Scheine aus, praktisch in Kambodscha.

Sideseeing wieder morgen.
Und aus der Anlage Red Hot Chili Peppers: „take me to the place I love…“

Wollte grad zum Internet Cafe, sah das Wasser und bin am Strand versackt. Sorry Leute! Auf einem Schild steht: „A Joint 1,50 $“

21 Uhr. Das Leben ist sch├Ân. „Es gibt nichts zu verbessern, nichts das noch besser w├Ąr, au├čer dir und jetzt und hier und dem Tag am Meer…“

Geiles Einschlafgef├╝hl bei fast 30 Grad in einer Holzh├╝tte, Reggae-Musik aus der Bar und dezentes Meeresrauschen. Die Sterne sind hier auch der Hammer…

Geschrieben am 18.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 6 – Tempeltour die 2.

Die Euphorie ist nicht mehr ganz so gro├č, aber wieder ein wenig zur├╝ck. Sitze hier jetzt oben auf einem Tempel, wie auf einem Thron. Von Sicherheit halten die hier nicht viel. Dass ich auch immer ├╝berall raufklettern muss. Kommentar: Die bin ich wie ein Katze. Erst kanns nicht hoch genug gehen und nachher muss die Feuerwehr kommen, weil ich mich nicht allein vom Baum wieder herunter traue ­čśŤ

PS: K├╝he sind hier ├╝berall und scheuen auch nicht davor zur├╝ck einfach mal so auf die Stra├če zu laufen.
PPS: Fange in der Zwischenzeit an, meine Gedanken auf englisch zu formulieren.

Gro├če Spinnen gibt es hier also auch. Igitt!!

An den Tempeln gibts manchmal Bands, die aus Landmienenopfern bestehen. Auch direkt im Tourismuszentrum sind noch Reste m├Âglich.

Bin nun doch noch mal in einem interessanten Tempel gelandet, Ich vermute, die Fotos werden aber nichts f├╝r die Allgemeinheit sein. Vor Ort setzt aber immer noch das „Wow!“ ein. Kommentar: Zwischenzeitlich hatte ich schon eine Stunde im selben Tempel zugebracht und mit meinem Selbstausl├Âser rumgespielt, weil mit der Tempel allein nicht aufregend genug war.

Tonle Sap. Zum ersten Mal Tuk Tuk. War staubig, sonst ok. Auf dem Weg wurden die D├Ârfer immer ├Ąrmer, aber die Menschen sahen zufrieden aus. M├╝ll wird hier entsorgt wo er entsteht.

Bin allein auf der Bootstour. Ineffizient. Kommentar: Hab ich das Wort wirklich im Urlaub gedacht? Fands echt toll, dass ich die Tour nicht in einer gro├čen Reisegruppe gemacht hab. Kleine Boote sind schwimmende H├Ąndler, die immer Mal das ├╝bliche anbieten.

Mache grad eine mordsteure (15$) Tour durch die Mangrovenw├Ąlder des Tonle Sap. Wie kann man nur von einem Land auf so viele Wiesen beeindruckt sein. Irgendwie niedlich, dass meine kleine Fahrerin hier drau├čen von einem Insekt (zugegeben recht gro├č) aufgeschreckt wird. Ein Hinweis, dass ich mir den Kopf nicht sto├čen soll w├Ąre beim Schreiben nett…. DONE! Kommentar: Hatte mich gerade umgedreht um ein Foto zu machen, als meine Fahrerin in „Ahhhh“ ausst├Â├čt. Konnte mich gerade noch rechtzeitig wegducken. Gl├╝ck gehabt.

Mangrovenwald am Tonle Sap Lake

Punkt 0 Uhr gehts auf nach Sihanoukville. Keine weitere Nacht in diesem Hostel! Siem Reap ist eh ziemlich abgedeckt.

Randbemerkung: Ich kann gar nicht fassen, wie zahrt meine F├╝├če noch der Fish Massage sind.
Doof, dass meine letzte Station Phnom Penh ist. Das einzige, was ich geplant hab, schr├Ąnkt mich jetzt ein. Naja. Kommentar: Ich fands am Ende so sch├Ân Phnom Penh als letztes gesehen zu haben und nicht Saigon als letzte Station gehabt zu haben. Auch wenn ich mir ein Visum h├Ątte sparen k├Ânnen. Da ich das erste f├╝r Kambodscha eh nicht selbst gezahlt hab, passt das schon.

Heute: Hand-R├╝cken-Kopf Massage. Die Asiaten gehen ja ganz sch├Ân ran bei europ├Ąischen M├Ąnnern. Ist es unangemessen, wenn es mich anmacht, dass so eine zierliche Person an mir rumzerrt?

Warten ist echt schlimm. Was f├╝r schlechte chinesische Karate Kid Abklatsche es gibt. Kommentar: Der kann eh nicht ernstgemeint gewesen sein. Enthielt auch Elemente von Rocky. War schon echt mega-schlecht. Was soll man machen.

Interessant: Hat man jemanden einmal bezahlt, ist der auch noch l├Ąnger nett zu dir. Kommentar: Um Missverst├Ąndnisse vorzubeugen, es ging hier um meinen Tour-Guide f├╝r Angkor Wat.
Interessant 2: Aus Piet├Ątsgr├╝nden gestrichen.

23:22 Uhr. Pick Up Bus ist da. Wieder mal zu fr├╝h. Und Wasser bekomm ich auch hinterher getragen.

Geschrieben am 17.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 5 – Angkor

Der Kaffee hier ist noch schlimmer als in Bangkok. Keine Bohnen nur Instant. Kommentar: Gl├╝cklicherweise lag das am Hostel. Aber bereits am Abend hatte ich den ersten richtig guten Kaffee meines Urlaubs.
Internet ist hier wohl noch 56k. Computer streikt aktuell v├Âllig. „Maybe in the afternoon“ Kommentar: War nachmittags im Internet Cafe um meine ersten Fotos bei Dropbox hochgeladen. Hab gefragt, ob sie High Speed Internet h├Ątten. Sie schauten mich an, als h├Ątte ich gefragt, ob es Strom gibt.

Angkor Wat. Dieser Ort steckt voller Leben. Es gibt viele Touristen, verteilen sich aber gut. Es gibt hier so unglaublich viele R├╝ckzugsorte. So kann man die komplette Energie aufnehmen. Die Khmer scheinen zu wissen, was sie hier geschaffen haben. Ich bin einmal mehr schwer beeindruckt.

Angkor Wat

Touris mit Supermarkt-T├╝ten im Tempel: „Let’s play Germans. But then it has to be Aldi.“ Immer diese Vorurteile.

Der Bayor Tempel ist schon deutlich weniger erschlossen. Mehr eine Ruine als ein Tempel, kann man hier aber ├╝berall frei umherstreifen. Kommentar: Ich glaub, St├╝nden einige der Tempel in Deutschland, d├╝rfte man nur vordefinierte Wege nutzen und das w├╝rde man auch mit Nachdruck durchsetzen. Hier steht man teilweise in 10 Metern H├Âhe ohne Absperrung, l├Ąuft durch nahezu eingest├╝rzte G├Ąnge, das ist Abenteuer.

Habe frei lebende Affen gesehen. Bin aber wenig beeindruckt.
Irgendwie riecht es hier wie in meinem Hostel.

Muss zu meinerr Schande gestehen, dass ich meinen Guide immer noch nicht auf Anhieb erkenne. Jeder der mich anl├Ąchelt k├Ânnte es potenziell sein. Aber hier l├Ąchelt jeder.

In der Zwischenzeit stellt sich ein Gedanke ein, den Marek hervorbrachte: Man ist vielleicht freier in der Gestaltung, wenn man allein unterwegs ist und geht mehr Risiken ein, daf├╝r teilt sp├Ąter auch keiner die Erinnerungen. Kommentar: Das h├Ątte auch als Fazit auf der letzten Seite stehen k├Ânnen.

Mir f├Ąllt auf, dass es hier sehr viel weniger Plastikt├╝ten gibt als in Bangkok. Sind T├╝ten eun Beutel etwa ein Zeichen von Wohlstand?

Achja, Ta Som: Sehr interessant zu sehen, wie sich die Natur mit der Zeit ihren Platz zur├╝ckerobert. Kaum zu glauben, dass das nun schon restauriert ist. So langsam werde ich aber tempelm├╝de.

Randnotiz: Japaner und Franzosen m├╝ssen hier irgendwo auf B├Ąumen wachsen.
Der Monsun ist hier irgendwie anders.

Erste Angkor Tour nach 6 Stunden vorbei. Werd mal noch ein wenig die Stadt anschauen und versuchen die ersten Fotos irgendwo hochzuladen.

Hatte eben eine Fish Massage.

Am Abend kommt Siem Reap noch einmal in Fahrt. Klar, es ist Samstag, aber es gibt hier auch eine komplette Stra├če Bar an Bar. Kommentar: Das Nachtleben hat mich insgesamt sehr fasziniert. Egal in welcher Stadt. So penetrant die Leute auch beim Verkaufen sind, nett sind sie. Manchmal quatschen sie auch einfach, selbst wenn man nichts kauft. Kommentar: Die meisten „├Ąlteren“ haben hier englisch gelernt, indem sie mit Touristen geredet und sich einfach jedes Mal mehr W├Ârter gemerkt haben. Learning by doing.

Und immer diese Deutschen…! Mir ist zudem aufgefallen, dass Kambodscha extrem Fisch-orientiert ist, auch hier mitten im Land.

Kleine Anekdote: Habe heut in Angkor schon einen Ticket Kontrolleur weggeschickt, weil ich dachte, er will mir was verkaufen.

Geschrieben am 16.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 4 – Aufbruch nach Terabitien

├Ąhm, nach Cambodia nat├╝rlich.
9:40 Uhr: Im Bus angekommen. Sieht ganz zivilisiert aus. Kommentar: ich w├╝sste gern, ob ich das am Ende der Fahrt auch noch dachte, aber wahrscheinlich ist die Busfahrt auch einfacher, wenn man ausgeschlafen einsteigt. Mal sehen, was die Klimaanlage kann. Hab das Gef├╝hl, ich w├Ąre seit einer Woche unterwegs, dabei geht das Abenteuer jetzt erst wirklich los.

Bus startet 5 Minuten zu fr├╝h. Wo bleibt denn da das akademische Viertel.

Grad erst eine halbe Stunde aus Bangkok weg und schon hab ich H├Ąuser in Armutsverh├Ąltnissen gesehen, die das in Bangkok gesehene deutlich ├╝bertreffen. Versuche mich daran zu gew├Âhnen, dass das ganze noch so weitergeht. Direkt gegen├╝ber wieder prunkvolle Tempel…

Blumenverk├Ąufer im Stau, wie bei uns Fensterputzer an der Ampel.

Noch ein paar Randnotizen:
* Umweltschutz gibts hier nicht, Papier auch nicht, daf├╝r wird jede gekaufte Wasserflasche in eine Plastikt├╝te verpackt. Verzichte in der Zwischenzeit.
* Thailand ist Pepsi-Land. Selbst Hinweise auf Sehensw├╝rdigkeiten haben teilweise Pepsi-Logos.

Dennoch wirkt alles sehr aufgeschlossen. Dem europ├Ąischen Touri im Reisebus winkt man nett.
Die Stra├čen werden immer enger und die ├ťberholman├Âver des Busfahrers halsbrecherischer.
Interessante Industriezweige entdeckt man am Stra├čenrand. Kommentar: Die m├╝ssen da Erde oder Sand oder D├╝nger exportiert haben. Vielleicht ist die Erde hier so sehr fruchtbar. Auch so eine Art Mulch wurde S├Ąckeweise zusammengeschippt.

Ganz sch├Ân massive Grenzabsicherung. Nicht zum ersten Mal steigt jemand ein zum z├Ąhlen, Passcheck etc… 30 km noch.

Cambodia! Also es war recht unkompliziert, Hatten jemanden, der uns gut ├╝ber die Grenze geleitet hat. Habe von dort ein Taxi mit einem deutschen und 2 Japanerinnen genommen. 60 Baht Pro Person (Ca 15 Euro). Kommentar: Der deutsche hat mir Visum und Taxi bezahlt, weil die an der Grenze nur Baht wollten und ich sch├Ân mein rechtliches Geld in Bangkok ausgegeben hab. Das Geld hat er nie wieder bekommen.

Grenze Thailand / Cambodia in Poipet

Kambodscha ist ein Schock. Kommentar: Die Aussage einfach mal merken ­čśŤ Wer den ├Ąrmsten Teil von Bangkok gesehen hat, hat keine Vorstellung, wie es in Poipet aussieht. ├ťberall Sand auf den Stra├čen. Ich f├╝hl mich wie in Afrika. Ich vermute Siem Reap wird wieder mehr touristischer, Meine Vorstellungen entsprachen dem nicht zur H├Ąlfte.

Haben grad an einen ziemlich verlassenen Kiosk direkt an der Stra├če gehalten. Ein Tankstelle, wie sich herausstellte. Oh Mann!

Es ist halb 7 und fast dunkel. Unheimlich. Hei├čt wohl fr├╝h aufstehen zum Tempel anschauen. Kommentar: Das war ja noch fast ausschlafen im Vergleich zu dem, was danach noch folgte.

Hostel ist ein Grauss. Wurde mit dem Moped zum Hostel gefahren. Das bei dem Verkehr. Hatte etwas Angst.
Sehr rustikal. Hygiene: Naja. Tempeltour ist gebucht. Um 9 gehts los. Wei├č noch nicht, ob man hier nicht ziemlich verarscht wird. Kommentar: Wurde man nicht. Tour-Guide ist p├╝nktlich erschienen und blieb… Vielleicht n├Ąchstes Mal doch mehr eigene Planung.

Gew├Âhne mich langsam an den Schock. Kommentar: es ist noch der selbe Tag… Werde Mal mein Schlafsack Inlay rausholen. Mein Zimmer hat sogar mal einen Fernseher. Aber auf so einen kann ich verzichten. Kommentar: Der ging ├╝brigens nur auf volle Lautst├Ąrke. Leiser nicht m├Âglich.

Hab von den japanischen M├Ądels erfahren, dass die hier ziemlich scharf auf Tipp sind. Kommentar: Die hatten nicht gleich bei ihrem Tuk Tuk-Fahrer die Angkor Tour gebucht, weshalb der ein saftiges Trinkgeld haben wollte, f├╝r die Tour zum Hostel. Kein Wunder bei den Preisen. Wenn man, haben sie grunds├Ątzlich kein Wechselgeld. Mir tun 50 Cent nicht weh, f├╝r die ist das ein halbes Tagesgehalt. Von den Menschen hier wurde ich bisher aber nicht entt├Ąuscht.

Geschrieben am 12.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 3 – Ping Pong Show

Zoo. Ja, ich dachte, ich schau mir Mal die einheimische Tierwelt in Gefangenschaft an. Hab im Kopf runtergerechnet, was ich maximal zahlen w├╝rde und das tiefstm├Âgliche angesetzt. 100 Baht (ungef├Ąhr 2,50 Euro) hab ich mir dann mal geg├Ânnt. Das sch├Ânste war die Ruhe und die einheimische Menschenwelt. Wurde um ein Foto gebeten. Dass am Ende ich und die Tochter auf dem Foto waren, war schon etwas suspekt.

Ein alter Bunker mitten im Zoo. K├╝hl, feucht, dunkel, bedr├╝ckend. Kommentar: gemessen an dem was an Bedr├╝ckung sp├Ąter auf der Reise noch folgte, war das nicht erw├Ąhnenswert.

Kommentar: Als kurze ├ťberleitung, nach dem Zoo gings wieder zum Fluss, um von dort aus zum Temple of Dawn zu gelangen. Raubtierf├╝tterung: Die einheimischen werfen altes Geb├Ąck in den Fluss, ein Kampf zwischen Fischen und Tauben beginnt. Die Fische liegen teilweise quer an der Oberfl├Ąche, um die besten Pl├Ątze zu ergattern.

Immer wieder riesige Menschenansammlungen, ohne dass irgendein Grund ersichtlich ist. Kommentar: hab keine Idee, wann das gewesen sein soll. Soviel ist ja zwischen der Anlegestelle und der Fahrt auf dem Fluss an sich nicht passiert.

1000 F├Ąhren und der Kampf um die besten Pl├Ątze. Kommentar: Klingt irgendwie wie der Satz mit den Fischen. Eine andere F├Ąhre wurde von unserer resolut verdr├Ąngt, die revanchiert sich mit Abgasen und Wasserfont├Ąnen.

Wat Arun. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, ich bin total beeindruckt. Kommentar: Aha, hab grad noch jemandem berichtet, dass dieser Satz ungef├Ąhr auf jeder 2. Seite stehen muss. Vielleicht kann ich in 5 Tagen keine Tempel mehr sehen. Kommentar: Weniger! Aktuell kann ich mich nicht satt sehen, Diese Architektur und Liebe f├╝rs Detail…

Wat Arun - Temple of Dawn

Seit 50 Minuten im selben Taxi. „The traffic is very jam“ sagte ein einheimischer dazu.

Marek hat mich am letzten Abend noch in die Nachtszene entf├╝hrt. Oder besser, ins Rotlicht. Das liegt nah beieinander. Ich habe keine gro├če Schw├Ąche f├╝r Asiatinnen, aber sei so viel jungem Fleisch…. Kommentar: Das mit der keine Schw├Ąche f├╝r Asiatinnen hab ich sp├Ąter im Urlaub auch zur├╝ckgenommen.
Achtung: Ping Pong Show.

BTW: Hab heut die ersten Karkerlaken in unappetitlicher Gr├Â├čenordnung gesehen. Ansonsten Ungeziefer unspektakul├Ąr. Gute ├ťberleitung… Danke Marek f├╝rs hier sein… Kommentar: Den Einstieg in die Reise war durch diesen Umstand schon sehr einfach. Daf├╝r wurde der Folgetag um so schlimmer…

Geschrieben am 11.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 2 – der Tag der Sonne

Fr├╝hst├╝ck im Hostel verpennt. Geil. Egal.Kommentar: Ich hab den Rest des Urlaubs nie wieder so lange geschlafen wie am ersten Tag und ich bin froh, dass ich den Tag so lang geschlafen hab. Alle anderen Tage waren von fr├╝h morgens an verplant. Wie die Dusche kalt geht wei├č ich auch nicht. Kommentar: Das Problem sollte sich in den meisten folgenden Hostels er├╝brigen. Touri Tour Go!

Habe mich so langsam an die Stadt gew├Âhnt. F├╝hl mich nicht heimisch, aber man wei├č, wie sie tickt….
Bin auf dem Weg zum Busbahnhof in einem Park gelandet. Eine Quelle der Ruhe. Hier wird man nicht gefressen.

Bangkok vom Wasser ist ├╝beraus beeindruckend. Kommentar: Man sollte f├╝r das Wort beeindruckend 5 verschiedene Auspr├Ągungen erfinden um die Eindr├╝cke auf der Reise etwas zu unterscheiden. Au├čerdem bekommt man so mal etwas Wind ab. Sonnenbrille und Sonnencreme liegen im Hostel. Kommentar: Es gab nicht viele Tage an denen ich die Sonnencreme wirklich h├Ątte brauchen k├Ânne. Hier aber schon…

Erstes Schreckerlebnis. Keine unbekannten Pfade nutzen. Habe heut das, sagen wir, b├╝rgerliche Bangkok erkundet und stand auf einmal in einer Sackgasse. Trotzdem hinter mir 2 Einheimische. Glaub die haben auf einen Insidertipp gehofft. Kommentar: Oder ich stand bei denen im Garten und sie haben sich einfach gewundert, was ich da will. Ist mir ├╝brigens auch nicht nur hier passiert. Tipp von Marek: „Keine Experimente. Umdrehen, zur├╝cklaufen.“ hilft.

Ich bin tief bewegt, im Tempel des K├Ânigspalastes. Ich wei├č nicht, ob ich schon einmal so etwas prunkvolles gesehen habe. Bekomme das Verlangen zu meditieren. Fotos nicht erlaubt. Der Eintritt w├Ąre sein Geld wert gewesen. Kommentar: Irgendwie waren die in Bangkok mit dem Eintritt verlangen nicht so sehr hinterher, auch wenn ├╝berall Preise dranstehen. Mir l├Ąuft es Einskalt den R├╝cken runter, als ich die Augen schlie├če. Ich schiebs auf die Ventilatoren.

16:47 Uhr: Grad den liegenden Buddha besichtigt, der so gro├č ist, dass er das Geb├Ąude in dem er liegt vollst├Ąndig ausf├╝llt, als der Monsun einsetzt. Endlich Abk├╝hlung.
Monsun mit eienr Fu├čmassage ├╝berbr├╝ckt.. Mir tut jeder Teil meiner F├╝├če weh. Hab sie wahrscheinlich eine wenig ├╝beransprucht. Die Templeanlage ist mittlerweile komplett verwaist. Hammer.

Wat Pho, Bangkok

When<- das erste Mal, dass ch eine Notiz auf englisch anfange.... Wenn Bangkok dunkel wird, wird es auch unheimlich. Werd mich nach dem Essen ins Hostel begeben. Reicht für einen Tag. Kommentar: Wollte hier eigentlich noch einen weiteren Tempel besuchen, hab ich aber auf dem Weg dorthin etwas verlaufen. Einige wollten mich privat mit dem Motorbike irgendwo hinfahren. Ich glaub das war etwas viel für den ersten Tag.

Geiler Effekt: Meine Brille beschlägt jedes Mal, wenn ich aus dem Skytrain aussteige. Derjenige darf sich zu Recht angesprochen fühlen: ja, beim nächsten Mal höre ich auf den Rat und leg mir zeitraumentsprechend Monatslinsen zu. Man darf doch aber beim ersten Mal noch skeptisch sein. Nach der kurzzeitig erlebten Erblindung, bin ich aber überzeugt.
Der erste Taxifahrer hat gleich einmal mein Ziel abgelehnt. Naja wollte wohl nicht im Stau stehen. Kommentar: Das Wort Stau hat in Bangkok eine superlative Bedeutung.

Hab schon 2x 100er mit 1000 verwechselt. Sind hier wohl ehrlicher als man denkt.
Kein Kommentar ├╝ber meinen Sonnenbrand. Kommentar: Sonnenbrand ist ├╝bertrieben, aber Kopf und Arme st├Ąrk gef├Ąrbt, Oberk├Ârper wei├č. Sah schon schei├če aus.

Im TV l├Ąuft Pitch Black.

Geschrieben am 10.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 1 – Tag der Landung

Tick Tack. Kurz nach 0 Uhr. Flughafen ist voll. Scheint als h├Ątte man nur auf die Fl├╝ge aus London und Paris gewartet bevor es weiter geht. Ich prophezeie einmal, ich werde schlafen k├Ânnen. Kommentar: Kann mich nicht mehr so genau dran erinnern, hab aber nur einen Film gesehen, und die selbe Folge von Big Bang Theorie, wie beim ersten Flug, weil es nur diese eine hier gab. Ich glaube auf den folgenden Busreisen habe ich deutlich schlechter geschlafen, jedenfalls ist mir mein Flugzeugschlaf nicht sonderlich in Erinnerung geblieben.

PS: Erste Anzeichen eines Alleinreisenden. Habe bereits jetzt das Gef├╝hl jeden ansprechen zu m├╝ssen.
Flug Nummer 2 ist gestartet. Geschlafen habe ich noch nicht, aber wir fliegen h├Âher als der Mond. Kommentar: stimmt, konnte ich selbst nicht fassen. Das mit dem Bild machen hat aber ich nicht so richtig funktioniert, weil man nur Mond und Finsternis gesehen hat. Kann mich jetzt auch wieder an den Flug erinnern. Gab um Mitternacht erstmal Essen und nen Bier.

14:45 Uhr: angekommen in Bangkok. Erstaunlich unkompliziert. Sogar das Gep├Ąck. Erster Schlag. Es ist warm und feucht. ├ťberraschung!Kommentar: Der Schlag nach der R├╝ckkehr und frieren bei 20 Grad war schlimmer. Irgendwelche wichtigen Personen sind am Flughafen. Daher alles ein wenig voll und un├╝bersichtlich. Kommentag: glaub das war die thail├Ąndische Olympiamannschaft. Sachen ins Hostel gebracht und einiges erkundet. Kommentar: Den ersten Monsun in der Metro erlebt. Als wir am Hostel ankamen, war alles schon wieder vorbei. Der Monsun in Bangkok ist sehr zuverl├Ąssig.

Angekommen in Bangkok

Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe. Kommentar: Das sollte sich ja dann in Kombodscha ├Ąndern. 1. Essen hab ich vertragen. Kommentar: Hatte damit eh wenig Probleme. Nur die R├╝ckkehr war etwas merkw├╝rdig. Scharf aber passt schon.

Die Eindr├╝cke sind gro├č. Alles blinkt. Klima ist super, Klimaanlagen sind f├╝rn Arsch. Kommentar: Ich w├╝nschte mir die U-Bahn in Berlin w├Ąre klimatisiert im Sommer. Marek erz├Ąhlte bei ein paar Bier noch ein paar Anekdoten. Kommentar: Als er zeigt, wie man hier Motorbikes anh├Ąlt, f├╝hlt sich auch sofort jemand angesprochen. Ohne Blickkontakt. Aufmerksam sind sie ja schon. Bin froh nicht allein zu starten. Hostel ist ok. Nett, aber nur eines von vielen Eindr├╝cken. Kommentar: ├ťbrigens die einzige Unterkunft auf meienr Reise mit einer echten separaten Dusche. Man muss aufpassen nicht erdr├╝ckt zu werden.

PS: Der Linksverkehr bringt einen um.
PPS: Alles riecht hier. Immer neu. Nicht immer nach Essen. Sehr aufregend. Manche Stra├čenz├╝ge sind ohne Ende mit Essst├Ąnden ├╝bers├Ąt. Nicht alles sieht aus, als w├╝sste es, was der Begriff K├╝hlkette bedeutet.

Geschrieben am 09.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Auf Reisen

Da ich meine letzte Reise nach S├╝dostasien allein unternommen hab, habe ich mir ein physisches Reisetagebuch zugelegt um so m├Âglichst meine Emotionen auch sp├Ąter wieder griffbereit zu haben. Nun bin ich seit einer Woche wieder da und die Eindr├╝cke verfliegen langsam, daher werde ich nun anfangen im Laufe des n├Ąchsten Monats mein Reisetagebuch hier niederzuschreiben. Anmerkungen, die mir beim Schreiben kommen, werde ich als Kommentar kennzeichnen. Viel Spa├č beim Lesen…

Tag 0 – Tag des Abflugs
Kommentar: Die Woche zuvor war aufgrund meines 30. Geburtstages sehr vollgepackt. Struktur fehlte die letzten Tage fast v├Âllig. Hab am Ende knapp 12 kg Gep├Ąck gehabt, darunter eine Reihe von Dingen, die ich nich brauchen sollten (Thermoskanne, Moskitonetz, insektenfeste Kleidung – letzteres eine komplette Fehlinvestition)

14:20 Uhr: Der Puls steigt. Noch ein letztes Mal Mails checken und los gehts. Das Flugzeug ist brandneu. Auf den Monitoren Wasserf├Ąlle + Chillout Musik. F├╝hle mich k├Âniglich. Kommentar: Vielleicht sollte ich n├Ąchstes Mal ein altes klappriges Flugzeug buchen, dann wird der Kulturschock nicht so gro├č. Nur der Platz ist nicht gr├Â├čer als bei einem Flug nach Z├╝rich. Mein Sitz hat USB Anschluss. Was der wohl macht… Ich glaub ich kann schon die Leute erkennen, die nur in Amman umsteigen.
PS: Geil: 3 Pl├Ątze f├╝r mich. Kommentar: So viel Platz sollte ich von nun an nie wieder in einem Transportmittel haben.
PPS: Das Laufen heute morgen zeigt Wirkung. Nein, ich bin nicht M├╝de, hab aber tierisch Kohldampf.
Start: Im Flugzeug gibt es einen Hinweis, wo Mecca liegt…

Weg nach Mecca

Ca 18:30 Uhr: Eintritt in den asiatischen Luftraum
├ťberflug der griechischen K├╝ste bei Alexandropoulis ist sehr beeindruckend.
Selbstnotiz: Wie sagt man auf englisch: „Das Wasser aus dem Waschbecken l├Ąuft nicht ab“?
Ca. 19:30 Uhr: P├╝nktlich zum Sonnenuntergang in Amman gelandet. Der Flughafen liegt mitten in der W├╝ste. Die Stadt sieht gigantisch aus. Bin auf mein Gep├Ąck gespannt, das angeblich nicht wieder ausgegeben wird.
Kommentar: Nachdem ich nun die komplette Reise ├╝berblicken kann, kann ich tats├Ąchlich was die Gep├Ąckorganisation angeht sehr ├╝berrascht. Und musste nie ohne Gep├Ąck ausharren wurde nicht beklaut und hab nichts verloren, wobei das mit dem verloren so auch nicht ganz korrekt ist, sp├Ąter dazu mehr.

Amman ist wohl der langweiligste Flughafen der Welt. Bin noch keine Stunde hier und hab schon alles gesehen. Internet-Cafe w├Ąre toll. Der Typ mit den langen Haaren, der mir schon in Berlin aufgefallen ist, scheint wohl auch noch Bangkok zu fliegen…

Hunger gestillt. Extra 5 Dinar umgetauscht. Kommentar: Meine Planung immer auf den Euro/Dollar/Dinar… genau, sollte sich an einigen stellen noch r├Ąchen. Kreditkarte ging nicht. Oh oh. Kommentar: Ich glaub die Kreditkarte war die Achillesferse meiner Reise. Hatte ich gar nicht mehr dran gedacht. Wieso gibts hier eigentlich 3 Nachkommastellen.

Endlich mal ein wenig Zeit mich mit der Kamera zu besch├Ąftigen. Kommentar: War wirklich sinnvoll. Die Kamera macht im Automatik-Modus echt nur selten gute Fotos. Kaum zu glauben, was so ein wenig Drehen an der Empfindlichkeit und Belichtung ausmachen kann.

Geschrieben am 08.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |
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