Tag 7 – Ich hasse Busfahrten

6 Uhr. Halbe Strecke ist geschafft. Kommentar: Jedenfalls laut Zeitplan. Hab aber noch gut 8 Stunden gebraucht. Alle im Bus sind wach. Das ist wohl die schlechteste Straße, die ich je gesehen hab. Kommentar: Diese superlativen verlieren langsam an Gewicht, ist aber so gewesen :-P Und das ist eine der Hauptverkehrsaders. Derweil geht die Sonne über dem Mekong Delta auf. Atemberaubend. Was für ein geschäftiges Treiben hier um diese Zeit schon herrscht.

In Phnom Penh umsteigen und Busbahnhof wechseln. Das stand aber so nicht in der Broschüre. Jedenfalls gehts jetzt um 8 weiter, obwohl auf dem Anschlussticket 9:30 Uhr steht. Kommentar: Am Busbahnhof hatte sich jemand über den Aufenthalt beschwert, so dass der Busfahrer kurzerhand alle mitgenommen hat, die nach Sihanoukville wollten. Dementsprechend gabs dann auch nicht genug Sitzplätze für alle. Alles ganz normal.

Der Bus für die 4 Stunden Fahrt ist wenigstens ein echter Reisebus, mit Beinfreiheit und Toilette, nicht wie der für die 8 Stunden Tour.

Ich bin im Paradies! Lazy Beach ist raus. “Moonlight Rock” ist drin! Direkt neben dem “Wish you were here”, das gerade Urlaub macht oder so, aber am selben Traumstrand. Kommentar: Hatte schon überlegt einfach direkt weiter nach Saigon zu fahren, nachdem das Hostel, dass mit Dani nach dem Reinfall in Siem Reap rausgesucht hatte geschlossen war und das Boot zum Lazy Beach erst am nächsten Tag wieder gefahren wäre. Hab ich zum Glück nicht gemacht. Hatte dann aber im Internet Cafe noch jemanden getroffen, der mir das “Moonlight Rock” empfohlen hat. Recht überschaubar von den Touris her, aber Bar an Bar an Restaurant an Restaurant. Kommentar: Und trotzdem hab ich jede Malzeit und jedes Getränk im “Moonlight Rock” zu mir genommen. Hier lass ich mich ein paar Tage treiben. Erst einmal Kraft sammeln für die nächste Mega Bustour.

Otres Beach in Sihanoukville

Die Innenstadt ist ganz schön weit weg, aber die ist eh nicht der Hammer.
Wo bin ich hier gelandet. Wird sich erstmal schön einen gebaut, ein anderer Gast hat sich um 17 Uhr ein englisches Frühstück reingezogen, weil er zum Frühstück schon Burger hatte und ich trinke schon seit 16 Uhr Alkohol. Heute treffe ich keine intelligenten Entscheidungen mehr.

Ach ja und ATM spukt mir hier nur 100 Dollar Scheine aus, praktisch in Kambodscha.

Sideseeing wieder morgen.
Und aus der Anlage Red Hot Chili Peppers: “take me to the place I love…”

Wollte grad zum Internet Cafe, sah das Wasser und bin am Strand versackt. Sorry Leute! Auf einem Schild steht: “A Joint 1,50 $”

21 Uhr. Das Leben ist schön. “Es gibt nichts zu verbessern, nichts das noch besser wär, außer dir und jetzt und hier und dem Tag am Meer…”

Geiles Einschlafgefühl bei fast 30 Grad in einer Holzhütte, Reggae-Musik aus der Bar und dezentes Meeresrauschen. Die Sterne sind hier auch der Hammer…

Geschrieben am 18.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 6 – Tempeltour die 2.

Die Euphorie ist nicht mehr ganz so groß, aber wieder ein wenig zurück. Sitze hier jetzt oben auf einem Tempel, wie auf einem Thron. Von Sicherheit halten die hier nicht viel. Dass ich auch immer überall raufklettern muss. Kommentar: Die bin ich wie ein Katze. Erst kanns nicht hoch genug gehen und nachher muss die Feuerwehr kommen, weil ich mich nicht allein vom Baum wieder herunter traue :-P

PS: Kühe sind hier überall und scheuen auch nicht davor zurück einfach mal so auf die Straße zu laufen.
PPS: Fange in der Zwischenzeit an, meine Gedanken auf englisch zu formulieren.

Große Spinnen gibt es hier also auch. Igitt!!

An den Tempeln gibts manchmal Bands, die aus Landmienenopfern bestehen. Auch direkt im Tourismuszentrum sind noch Reste möglich.

Bin nun doch noch mal in einem interessanten Tempel gelandet, Ich vermute, die Fotos werden aber nichts für die Allgemeinheit sein. Vor Ort setzt aber immer noch das “Wow!” ein. Kommentar: Zwischenzeitlich hatte ich schon eine Stunde im selben Tempel zugebracht und mit meinem Selbstauslöser rumgespielt, weil mit der Tempel allein nicht aufregend genug war.

Tonle Sap. Zum ersten Mal Tuk Tuk. War staubig, sonst ok. Auf dem Weg wurden die Dörfer immer ärmer, aber die Menschen sahen zufrieden aus. Müll wird hier entsorgt wo er entsteht.

Bin allein auf der Bootstour. Ineffizient. Kommentar: Hab ich das Wort wirklich im Urlaub gedacht? Fands echt toll, dass ich die Tour nicht in einer großen Reisegruppe gemacht hab. Kleine Boote sind schwimmende Händler, die immer Mal das übliche anbieten.

Mache grad eine mordsteure (15$) Tour durch die Mangrovenwälder des Tonle Sap. Wie kann man nur von einem Land auf so viele Wiesen beeindruckt sein. Irgendwie niedlich, dass meine kleine Fahrerin hier draußen von einem Insekt (zugegeben recht groß) aufgeschreckt wird. Ein Hinweis, dass ich mir den Kopf nicht stoßen soll wäre beim Schreiben nett…. DONE! Kommentar: Hatte mich gerade umgedreht um ein Foto zu machen, als meine Fahrerin in “Ahhhh” ausstößt. Konnte mich gerade noch rechtzeitig wegducken. Glück gehabt.

Mangrovenwald am Tonle Sap Lake

Punkt 0 Uhr gehts auf nach Sihanoukville. Keine weitere Nacht in diesem Hostel! Siem Reap ist eh ziemlich abgedeckt.

Randbemerkung: Ich kann gar nicht fassen, wie zahrt meine Füße noch der Fish Massage sind.
Doof, dass meine letzte Station Phnom Penh ist. Das einzige, was ich geplant hab, schränkt mich jetzt ein. Naja. Kommentar: Ich fands am Ende so schön Phnom Penh als letztes gesehen zu haben und nicht Saigon als letzte Station gehabt zu haben. Auch wenn ich mir ein Visum hätte sparen können. Da ich das erste für Kambodscha eh nicht selbst gezahlt hab, passt das schon.

Heute: Hand-Rücken-Kopf Massage. Die Asiaten gehen ja ganz schön ran bei europäischen Männern. Ist es unangemessen, wenn es mich anmacht, dass so eine zierliche Person an mir rumzerrt?

Warten ist echt schlimm. Was für schlechte chinesische Karate Kid Abklatsche es gibt. Kommentar: Der kann eh nicht ernstgemeint gewesen sein. Enthielt auch Elemente von Rocky. War schon echt mega-schlecht. Was soll man machen.

Interessant: Hat man jemanden einmal bezahlt, ist der auch noch länger nett zu dir. Kommentar: Um Missverständnisse vorzubeugen, es ging hier um meinen Tour-Guide für Angkor Wat.
Interessant 2: Aus Pietätsgründen gestrichen.

23:22 Uhr. Pick Up Bus ist da. Wieder mal zu früh. Und Wasser bekomm ich auch hinterher getragen.

Geschrieben am 17.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 5 – Angkor

Der Kaffee hier ist noch schlimmer als in Bangkok. Keine Bohnen nur Instant. Kommentar: Glücklicherweise lag das am Hostel. Aber bereits am Abend hatte ich den ersten richtig guten Kaffee meines Urlaubs.
Internet ist hier wohl noch 56k. Computer streikt aktuell völlig. “Maybe in the afternoon” Kommentar: War nachmittags im Internet Cafe um meine ersten Fotos bei Dropbox hochgeladen. Hab gefragt, ob sie High Speed Internet hätten. Sie schauten mich an, als hätte ich gefragt, ob es Strom gibt.

Angkor Wat. Dieser Ort steckt voller Leben. Es gibt viele Touristen, verteilen sich aber gut. Es gibt hier so unglaublich viele Rückzugsorte. So kann man die komplette Energie aufnehmen. Die Khmer scheinen zu wissen, was sie hier geschaffen haben. Ich bin einmal mehr schwer beeindruckt.

Angkor Wat

Touris mit Supermarkt-Tüten im Tempel: “Let’s play Germans. But then it has to be Aldi.” Immer diese Vorurteile.

Der Bayor Tempel ist schon deutlich weniger erschlossen. Mehr eine Ruine als ein Tempel, kann man hier aber überall frei umherstreifen. Kommentar: Ich glaub, Stünden einige der Tempel in Deutschland, dürfte man nur vordefinierte Wege nutzen und das würde man auch mit Nachdruck durchsetzen. Hier steht man teilweise in 10 Metern Höhe ohne Absperrung, läuft durch nahezu eingestürzte Gänge, das ist Abenteuer.

Habe frei lebende Affen gesehen. Bin aber wenig beeindruckt.
Irgendwie riecht es hier wie in meinem Hostel.

Muss zu meinerr Schande gestehen, dass ich meinen Guide immer noch nicht auf Anhieb erkenne. Jeder der mich anlächelt könnte es potenziell sein. Aber hier lächelt jeder.

In der Zwischenzeit stellt sich ein Gedanke ein, den Marek hervorbrachte: Man ist vielleicht freier in der Gestaltung, wenn man allein unterwegs ist und geht mehr Risiken ein, dafür teilt später auch keiner die Erinnerungen. Kommentar: Das hätte auch als Fazit auf der letzten Seite stehen können.

Mir fällt auf, dass es hier sehr viel weniger Plastiktüten gibt als in Bangkok. Sind Tüten eun Beutel etwa ein Zeichen von Wohlstand?

Achja, Ta Som: Sehr interessant zu sehen, wie sich die Natur mit der Zeit ihren Platz zurückerobert. Kaum zu glauben, dass das nun schon restauriert ist. So langsam werde ich aber tempelmüde.

Randnotiz: Japaner und Franzosen müssen hier irgendwo auf Bäumen wachsen.
Der Monsun ist hier irgendwie anders.

Erste Angkor Tour nach 6 Stunden vorbei. Werd mal noch ein wenig die Stadt anschauen und versuchen die ersten Fotos irgendwo hochzuladen.

Hatte eben eine Fish Massage.

Am Abend kommt Siem Reap noch einmal in Fahrt. Klar, es ist Samstag, aber es gibt hier auch eine komplette Straße Bar an Bar. Kommentar: Das Nachtleben hat mich insgesamt sehr fasziniert. Egal in welcher Stadt. So penetrant die Leute auch beim Verkaufen sind, nett sind sie. Manchmal quatschen sie auch einfach, selbst wenn man nichts kauft. Kommentar: Die meisten “älteren” haben hier englisch gelernt, indem sie mit Touristen geredet und sich einfach jedes Mal mehr Wörter gemerkt haben. Learning by doing.

Und immer diese Deutschen…! Mir ist zudem aufgefallen, dass Kambodscha extrem Fisch-orientiert ist, auch hier mitten im Land.

Kleine Anekdote: Habe heut in Angkor schon einen Ticket Kontrolleur weggeschickt, weil ich dachte, er will mir was verkaufen.

Geschrieben am 16.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 4 – Aufbruch nach Terabitien

ähm, nach Cambodia natürlich.
9:40 Uhr: Im Bus angekommen. Sieht ganz zivilisiert aus. Kommentar: ich wüsste gern, ob ich das am Ende der Fahrt auch noch dachte, aber wahrscheinlich ist die Busfahrt auch einfacher, wenn man ausgeschlafen einsteigt. Mal sehen, was die Klimaanlage kann. Hab das Gefühl, ich wäre seit einer Woche unterwegs, dabei geht das Abenteuer jetzt erst wirklich los.

Bus startet 5 Minuten zu früh. Wo bleibt denn da das akademische Viertel.

Grad erst eine halbe Stunde aus Bangkok weg und schon hab ich Häuser in Armutsverhältnissen gesehen, die das in Bangkok gesehene deutlich übertreffen. Versuche mich daran zu gewöhnen, dass das ganze noch so weitergeht. Direkt gegenüber wieder prunkvolle Tempel…

Blumenverkäufer im Stau, wie bei uns Fensterputzer an der Ampel.

Noch ein paar Randnotizen:
* Umweltschutz gibts hier nicht, Papier auch nicht, dafür wird jede gekaufte Wasserflasche in eine Plastiktüte verpackt. Verzichte in der Zwischenzeit.
* Thailand ist Pepsi-Land. Selbst Hinweise auf Sehenswürdigkeiten haben teilweise Pepsi-Logos.

Dennoch wirkt alles sehr aufgeschlossen. Dem europäischen Touri im Reisebus winkt man nett.
Die Straßen werden immer enger und die Überholmanöver des Busfahrers halsbrecherischer.
Interessante Industriezweige entdeckt man am Straßenrand. Kommentar: Die müssen da Erde oder Sand oder Dünger exportiert haben. Vielleicht ist die Erde hier so sehr fruchtbar. Auch so eine Art Mulch wurde Säckeweise zusammengeschippt.

Ganz schön massive Grenzabsicherung. Nicht zum ersten Mal steigt jemand ein zum zählen, Passcheck etc… 30 km noch.

Cambodia! Also es war recht unkompliziert, Hatten jemanden, der uns gut über die Grenze geleitet hat. Habe von dort ein Taxi mit einem deutschen und 2 Japanerinnen genommen. 60 Baht Pro Person (Ca 15 Euro). Kommentar: Der deutsche hat mir Visum und Taxi bezahlt, weil die an der Grenze nur Baht wollten und ich schön mein rechtliches Geld in Bangkok ausgegeben hab. Das Geld hat er nie wieder bekommen.

Grenze Thailand / Cambodia in Poipet

Kambodscha ist ein Schock. Kommentar: Die Aussage einfach mal merken :-P Wer den ärmsten Teil von Bangkok gesehen hat, hat keine Vorstellung, wie es in Poipet aussieht. Überall Sand auf den Straßen. Ich fühl mich wie in Afrika. Ich vermute Siem Reap wird wieder mehr touristischer, Meine Vorstellungen entsprachen dem nicht zur Hälfte.

Haben grad an einen ziemlich verlassenen Kiosk direkt an der Straße gehalten. Ein Tankstelle, wie sich herausstellte. Oh Mann!

Es ist halb 7 und fast dunkel. Unheimlich. Heißt wohl früh aufstehen zum Tempel anschauen. Kommentar: Das war ja noch fast ausschlafen im Vergleich zu dem, was danach noch folgte.

Hostel ist ein Grauss. Wurde mit dem Moped zum Hostel gefahren. Das bei dem Verkehr. Hatte etwas Angst.
Sehr rustikal. Hygiene: Naja. Tempeltour ist gebucht. Um 9 gehts los. Weiß noch nicht, ob man hier nicht ziemlich verarscht wird. Kommentar: Wurde man nicht. Tour-Guide ist pünktlich erschienen und blieb… Vielleicht nächstes Mal doch mehr eigene Planung.

Gewöhne mich langsam an den Schock. Kommentar: es ist noch der selbe Tag… Werde Mal mein Schlafsack Inlay rausholen. Mein Zimmer hat sogar mal einen Fernseher. Aber auf so einen kann ich verzichten. Kommentar: Der ging übrigens nur auf volle Lautstärke. Leiser nicht möglich.

Hab von den japanischen Mädels erfahren, dass die hier ziemlich scharf auf Tipp sind. Kommentar: Die hatten nicht gleich bei ihrem Tuk Tuk-Fahrer die Angkor Tour gebucht, weshalb der ein saftiges Trinkgeld haben wollte, für die Tour zum Hostel. Kein Wunder bei den Preisen. Wenn man, haben sie grundsätzlich kein Wechselgeld. Mir tun 50 Cent nicht weh, für die ist das ein halbes Tagesgehalt. Von den Menschen hier wurde ich bisher aber nicht enttäuscht.

Geschrieben am 12.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 3 – Ping Pong Show

Zoo. Ja, ich dachte, ich schau mir Mal die einheimische Tierwelt in Gefangenschaft an. Hab im Kopf runtergerechnet, was ich maximal zahlen würde und das tiefstmögliche angesetzt. 100 Baht (ungefähr 2,50 Euro) hab ich mir dann mal gegönnt. Das schönste war die Ruhe und die einheimische Menschenwelt. Wurde um ein Foto gebeten. Dass am Ende ich und die Tochter auf dem Foto waren, war schon etwas suspekt.

Ein alter Bunker mitten im Zoo. Kühl, feucht, dunkel, bedrückend. Kommentar: gemessen an dem was an Bedrückung später auf der Reise noch folgte, war das nicht erwähnenswert.

Kommentar: Als kurze Überleitung, nach dem Zoo gings wieder zum Fluss, um von dort aus zum Temple of Dawn zu gelangen. Raubtierfütterung: Die einheimischen werfen altes Gebäck in den Fluss, ein Kampf zwischen Fischen und Tauben beginnt. Die Fische liegen teilweise quer an der Oberfläche, um die besten Plätze zu ergattern.

Immer wieder riesige Menschenansammlungen, ohne dass irgendein Grund ersichtlich ist. Kommentar: hab keine Idee, wann das gewesen sein soll. Soviel ist ja zwischen der Anlegestelle und der Fahrt auf dem Fluss an sich nicht passiert.

1000 Fähren und der Kampf um die besten Plätze. Kommentar: Klingt irgendwie wie der Satz mit den Fischen. Eine andere Fähre wurde von unserer resolut verdrängt, die revanchiert sich mit Abgasen und Wasserfontänen.

Wat Arun. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, ich bin total beeindruckt. Kommentar: Aha, hab grad noch jemandem berichtet, dass dieser Satz ungefähr auf jeder 2. Seite stehen muss. Vielleicht kann ich in 5 Tagen keine Tempel mehr sehen. Kommentar: Weniger! Aktuell kann ich mich nicht satt sehen, Diese Architektur und Liebe fürs Detail…

Wat Arun - Temple of Dawn

Seit 50 Minuten im selben Taxi. “The traffic is very jam” sagte ein einheimischer dazu.

Marek hat mich am letzten Abend noch in die Nachtszene entführt. Oder besser, ins Rotlicht. Das liegt nah beieinander. Ich habe keine große Schwäche für Asiatinnen, aber sei so viel jungem Fleisch…. Kommentar: Das mit der keine Schwäche für Asiatinnen hab ich später im Urlaub auch zurückgenommen.
Achtung: Ping Pong Show.

BTW: Hab heut die ersten Karkerlaken in unappetitlicher Größenordnung gesehen. Ansonsten Ungeziefer unspektakulär. Gute Überleitung… Danke Marek fürs hier sein… Kommentar: Den Einstieg in die Reise war durch diesen Umstand schon sehr einfach. Dafür wurde der Folgetag um so schlimmer…

Geschrieben am 11.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 2 – der Tag der Sonne

Frühstück im Hostel verpennt. Geil. Egal.Kommentar: Ich hab den Rest des Urlaubs nie wieder so lange geschlafen wie am ersten Tag und ich bin froh, dass ich den Tag so lang geschlafen hab. Alle anderen Tage waren von früh morgens an verplant. Wie die Dusche kalt geht weiß ich auch nicht. Kommentar: Das Problem sollte sich in den meisten folgenden Hostels erübrigen. Touri Tour Go!

Habe mich so langsam an die Stadt gewöhnt. Fühl mich nicht heimisch, aber man weiß, wie sie tickt….
Bin auf dem Weg zum Busbahnhof in einem Park gelandet. Eine Quelle der Ruhe. Hier wird man nicht gefressen.

Bangkok vom Wasser ist überaus beeindruckend. Kommentar: Man sollte für das Wort beeindruckend 5 verschiedene Ausprägungen erfinden um die Eindrücke auf der Reise etwas zu unterscheiden. Außerdem bekommt man so mal etwas Wind ab. Sonnenbrille und Sonnencreme liegen im Hostel. Kommentar: Es gab nicht viele Tage an denen ich die Sonnencreme wirklich hätte brauchen könne. Hier aber schon…

Erstes Schreckerlebnis. Keine unbekannten Pfade nutzen. Habe heut das, sagen wir, bürgerliche Bangkok erkundet und stand auf einmal in einer Sackgasse. Trotzdem hinter mir 2 Einheimische. Glaub die haben auf einen Insidertipp gehofft. Kommentar: Oder ich stand bei denen im Garten und sie haben sich einfach gewundert, was ich da will. Ist mir übrigens auch nicht nur hier passiert. Tipp von Marek: “Keine Experimente. Umdrehen, zurücklaufen.” hilft.

Ich bin tief bewegt, im Tempel des Königspalastes. Ich weiß nicht, ob ich schon einmal so etwas prunkvolles gesehen habe. Bekomme das Verlangen zu meditieren. Fotos nicht erlaubt. Der Eintritt wäre sein Geld wert gewesen. Kommentar: Irgendwie waren die in Bangkok mit dem Eintritt verlangen nicht so sehr hinterher, auch wenn überall Preise dranstehen. Mir läuft es Einskalt den Rücken runter, als ich die Augen schließe. Ich schiebs auf die Ventilatoren.

16:47 Uhr: Grad den liegenden Buddha besichtigt, der so groß ist, dass er das Gebäude in dem er liegt vollständig ausfüllt, als der Monsun einsetzt. Endlich Abkühlung.
Monsun mit eienr Fußmassage überbrückt.. Mir tut jeder Teil meiner Füße weh. Hab sie wahrscheinlich eine wenig überansprucht. Die Templeanlage ist mittlerweile komplett verwaist. Hammer.

Wat Pho, Bangkok

When<- das erste Mal, dass ch eine Notiz auf englisch anfange.... Wenn Bangkok dunkel wird, wird es auch unheimlich. Werd mich nach dem Essen ins Hostel begeben. Reicht für einen Tag. Kommentar: Wollte hier eigentlich noch einen weiteren Tempel besuchen, hab ich aber auf dem Weg dorthin etwas verlaufen. Einige wollten mich privat mit dem Motorbike irgendwo hinfahren. Ich glaub das war etwas viel für den ersten Tag.

Geiler Effekt: Meine Brille beschlägt jedes Mal, wenn ich aus dem Skytrain aussteige. Derjenige darf sich zu Recht angesprochen fühlen: ja, beim nächsten Mal höre ich auf den Rat und leg mir zeitraumentsprechend Monatslinsen zu. Man darf doch aber beim ersten Mal noch skeptisch sein. Nach der kurzzeitig erlebten Erblindung, bin ich aber überzeugt.
Der erste Taxifahrer hat gleich einmal mein Ziel abgelehnt. Naja wollte wohl nicht im Stau stehen. Kommentar: Das Wort Stau hat in Bangkok eine superlative Bedeutung.

Hab schon 2x 100er mit 1000 verwechselt. Sind hier wohl ehrlicher als man denkt.
Kein Kommentar über meinen Sonnenbrand. Kommentar: Sonnenbrand ist übertrieben, aber Kopf und Arme stärk gefärbt, Oberkörper weiß. Sah schon scheiße aus.

Im TV läuft Pitch Black.

Geschrieben am 10.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Tag 1 – Tag der Landung

Tick Tack. Kurz nach 0 Uhr. Flughafen ist voll. Scheint als hätte man nur auf die Flüge aus London und Paris gewartet bevor es weiter geht. Ich prophezeie einmal, ich werde schlafen können. Kommentar: Kann mich nicht mehr so genau dran erinnern, hab aber nur einen Film gesehen, und die selbe Folge von Big Bang Theorie, wie beim ersten Flug, weil es nur diese eine hier gab. Ich glaube auf den folgenden Busreisen habe ich deutlich schlechter geschlafen, jedenfalls ist mir mein Flugzeugschlaf nicht sonderlich in Erinnerung geblieben.

PS: Erste Anzeichen eines Alleinreisenden. Habe bereits jetzt das Gefühl jeden ansprechen zu müssen.
Flug Nummer 2 ist gestartet. Geschlafen habe ich noch nicht, aber wir fliegen höher als der Mond. Kommentar: stimmt, konnte ich selbst nicht fassen. Das mit dem Bild machen hat aber ich nicht so richtig funktioniert, weil man nur Mond und Finsternis gesehen hat. Kann mich jetzt auch wieder an den Flug erinnern. Gab um Mitternacht erstmal Essen und nen Bier.

14:45 Uhr: angekommen in Bangkok. Erstaunlich unkompliziert. Sogar das Gepäck. Erster Schlag. Es ist warm und feucht. Überraschung!Kommentar: Der Schlag nach der Rückkehr und frieren bei 20 Grad war schlimmer. Irgendwelche wichtigen Personen sind am Flughafen. Daher alles ein wenig voll und unübersichtlich. Kommentag: glaub das war die thailändische Olympiamannschaft. Sachen ins Hostel gebracht und einiges erkundet. Kommentar: Den ersten Monsun in der Metro erlebt. Als wir am Hostel ankamen, war alles schon wieder vorbei. Der Monsun in Bangkok ist sehr zuverlässig.

Angekommen in Bangkok

Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe. Kommentar: Das sollte sich ja dann in Kombodscha ändern. 1. Essen hab ich vertragen. Kommentar: Hatte damit eh wenig Probleme. Nur die Rückkehr war etwas merkwürdig. Scharf aber passt schon.

Die Eindrücke sind groß. Alles blinkt. Klima ist super, Klimaanlagen sind fürn Arsch. Kommentar: Ich wünschte mir die U-Bahn in Berlin wäre klimatisiert im Sommer. Marek erzählte bei ein paar Bier noch ein paar Anekdoten. Kommentar: Als er zeigt, wie man hier Motorbikes anhält, fühlt sich auch sofort jemand angesprochen. Ohne Blickkontakt. Aufmerksam sind sie ja schon. Bin froh nicht allein zu starten. Hostel ist ok. Nett, aber nur eines von vielen Eindrücken. Kommentar: Übrigens die einzige Unterkunft auf meienr Reise mit einer echten separaten Dusche. Man muss aufpassen nicht erdrückt zu werden.

PS: Der Linksverkehr bringt einen um.
PPS: Alles riecht hier. Immer neu. Nicht immer nach Essen. Sehr aufregend. Manche Straßenzüge sind ohne Ende mit Essständen übersät. Nicht alles sieht aus, als wüsste es, was der Begriff Kühlkette bedeutet.

Geschrieben am 09.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Auf Reisen

Da ich meine letzte Reise nach Südostasien allein unternommen hab, habe ich mir ein physisches Reisetagebuch zugelegt um so möglichst meine Emotionen auch später wieder griffbereit zu haben. Nun bin ich seit einer Woche wieder da und die Eindrücke verfliegen langsam, daher werde ich nun anfangen im Laufe des nächsten Monats mein Reisetagebuch hier niederzuschreiben. Anmerkungen, die mir beim Schreiben kommen, werde ich als Kommentar kennzeichnen. Viel Spaß beim Lesen…

Tag 0 – Tag des Abflugs
Kommentar: Die Woche zuvor war aufgrund meines 30. Geburtstages sehr vollgepackt. Struktur fehlte die letzten Tage fast völlig. Hab am Ende knapp 12 kg Gepäck gehabt, darunter eine Reihe von Dingen, die ich nich brauchen sollten (Thermoskanne, Moskitonetz, insektenfeste Kleidung – letzteres eine komplette Fehlinvestition)

14:20 Uhr: Der Puls steigt. Noch ein letztes Mal Mails checken und los gehts. Das Flugzeug ist brandneu. Auf den Monitoren Wasserfälle + Chillout Musik. Fühle mich königlich. Kommentar: Vielleicht sollte ich nächstes Mal ein altes klappriges Flugzeug buchen, dann wird der Kulturschock nicht so groß. Nur der Platz ist nicht größer als bei einem Flug nach Zürich. Mein Sitz hat USB Anschluss. Was der wohl macht… Ich glaub ich kann schon die Leute erkennen, die nur in Amman umsteigen.
PS: Geil: 3 Plätze für mich. Kommentar: So viel Platz sollte ich von nun an nie wieder in einem Transportmittel haben.
PPS: Das Laufen heute morgen zeigt Wirkung. Nein, ich bin nicht Müde, hab aber tierisch Kohldampf.
Start: Im Flugzeug gibt es einen Hinweis, wo Mecca liegt…

Weg nach Mecca

Ca 18:30 Uhr: Eintritt in den asiatischen Luftraum
Überflug der griechischen Küste bei Alexandropoulis ist sehr beeindruckend.
Selbstnotiz: Wie sagt man auf englisch: “Das Wasser aus dem Waschbecken läuft nicht ab”?
Ca. 19:30 Uhr: Pünktlich zum Sonnenuntergang in Amman gelandet. Der Flughafen liegt mitten in der Wüste. Die Stadt sieht gigantisch aus. Bin auf mein Gepäck gespannt, das angeblich nicht wieder ausgegeben wird.
Kommentar: Nachdem ich nun die komplette Reise überblicken kann, kann ich tatsächlich was die Gepäckorganisation angeht sehr überrascht. Und musste nie ohne Gepäck ausharren wurde nicht beklaut und hab nichts verloren, wobei das mit dem verloren so auch nicht ganz korrekt ist, später dazu mehr.

Amman ist wohl der langweiligste Flughafen der Welt. Bin noch keine Stunde hier und hab schon alles gesehen. Internet-Cafe wäre toll. Der Typ mit den langen Haaren, der mir schon in Berlin aufgefallen ist, scheint wohl auch noch Bangkok zu fliegen…

Hunger gestillt. Extra 5 Dinar umgetauscht. Kommentar: Meine Planung immer auf den Euro/Dollar/Dinar… genau, sollte sich an einigen stellen noch rächen. Kreditkarte ging nicht. Oh oh. Kommentar: Ich glaub die Kreditkarte war die Achillesferse meiner Reise. Hatte ich gar nicht mehr dran gedacht. Wieso gibts hier eigentlich 3 Nachkommastellen.

Endlich mal ein wenig Zeit mich mit der Kamera zu beschäftigen. Kommentar: War wirklich sinnvoll. Die Kamera macht im Automatik-Modus echt nur selten gute Fotos. Kaum zu glauben, was so ein wenig Drehen an der Empfindlichkeit und Belichtung ausmachen kann.

Geschrieben am 08.09.2012 von Yps in Reise | 0 Kommentare |
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