„Quickie“ nach Oslo

Ich wollte schon immer mal vollkommen orientierungslos zu einem Kurztripp aufbrechen. Diesen Traum habe ich mir mit Oslo erfüllt. Als ich Mittwoch Abend ins Himmelfahrt Wochenende startete, fiel mir meine Planungslosigkeit für die 4 freien Tage auf. Also habe ich den Skyscanner angeworfen und das Erstbeste gebucht. Eine Nacht Oslo. Gepäck: Sonnenbrille, E Book Reader, Regenshirm, Zahnbürste und Wechselunterwäsche.

 

Oslo ist an sich relativ untypisch für Norwegen, eben eine typische Hauptstadt, dennoch aber sehr gemütlich. Die Stadt schreit ein wenig nach Geld, was sich auch in den Essens- und Bierpreisen widerspiegelt. Direkt an der Burg befindet sich eine kleine Bar, Blick auf den Hafen, mit Live DJ. Bierpreis hier schlappe 10 Euro. Die Atmosphäre gibt es aber her.

Oslo

 

Die ganze Stadt ist voller kleiner guter Fischrestaurants, u.a., die Fiskeriet, um nur ein Beispiel zu nennen. An sich eine Fischerei, die fangfrischen Fisch verkauft, werden hier auch kleine aber unglaublich leckere Fischgerichte angeboten.

 

Speziell die Hafengegend ist sehr einladend und verfügt sogar über einen kleinen künstlichen Strand – inmitten von hochmodernen Eigentumswohnungen.

Oslo

 

Die meisten Museen befinden sich gesammelt ein wenig abseits des Stadtzentrums. So lassen sich bei schlechtem Wetter mehrere Museen gut verbinden – was leider auch kein ganz günstiges Vergnügen ist. Zur Anreise nimmt man am besten die Fähre, weil man von dort einen guten Blick auf die Stadt hat.

 

Fazit: Oslo hat mir mehr geboten, als ich erwartet habe. Ich habe mich sehr willkommen und am richtigen Platz gefühlt, ohne jetzt eine Sehenswürdigkeit besonders hervorheben zu können. Preislich ist die Stadt aber eher gewöhnungsbedürftig. Was man an Flugpreis einsparen kann, gibt man vor Ort sehr schnell wieder aus.

 

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

 

 

Geschrieben am 27.06.2015 von Yps in Reise | 0 Kommentare |
-

About me

Former Posts

Friends

Co-Autor bei

Archiv

Kategorien