Flucht nach Rom

In knapp einer Woche gehts auf nach Rom! Wieder einmal kam ich von einer Reise zurück und wollte am liebsten direkt wieder aufbrechen. Eigentlich wollte ich nach meiner Weltreise nur eine neue Bucketliste erstellen, eine Liste neuer und übriger Reiseziele, um etwas zu haben, worauf ich in Zukunft hinarbeiten kann. Inspiriert von dieser Liste und den Urlaubspiraten bin ich dann recht schnell auf Rom gekommen, auch weil ich hier gleich 2 Punkte abarbeiten kann und ich wohl der einzige bin in meinem engeren Bekanntenkreis, der noch nie in Rom war.

Da bei den Urlaubspiraten die besten Konditionen oft nicht von Berlin aus gelten, oder recht begrenzt verfügbar sind, musste ich mich anderweitig nach günstigen Angeboten umschauen. Wichtig war eh nur ein günstiger Preis und zentrale Lage, so viel Zeit werden wir wohl kaum im Hotel verbringen.

Um mir die Wartezeit in Berlin so angenehm wie möglich zu machen, haben ich mir schon diverse Touristenattraktionen in den letzten Wochen angeschaut. War zuletzt sogar zum ersten Mal auf der Siegessäule.

Die große Erkenntnis, warum Berlin einfach einmalig und doch mein Platz zum Leben ist, gabs jetzt aber am Wochenende bei den Wohnzimmerkonzerten organisert von Polly&Bob. Absolut sympatische Berliner und zugezogene haben hier ihr Wohnzimmer einer oder mehreren Bands, sowie einem kleinen exklusiven Publikum zur Verfügung gestellt. So nah kommt man normalerweise nur Freunden beim Musik machen oder Straßenkünstlern.

Auch wenn Rom ursprünglisch als Flucht aus Berlin geplant war, schließt die Reise jetzt meine Wiederankunft endgültig ab.

Die oben erwähnte neue Bucketliste gibts beim nächsten Mal.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 28.04.2014 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Eine Weltreise – Die Highlights, Teil 2

Hier nun die Plätze 10 bis 1 der absoluten Must Dos meiner Reise.

 

Platz 10

Vietnam – Sa Pa

Wer sich für Natur und einen authentischen Einblick in Vietnam interessiert, kommt an Sa Pa im Norden des Landes nicht vorbei. Eine Reihe ein- bis mehrtätiger Treks in die umliegenden Dörfer starten von hier. Die Berglandschaft mit ihren Reis-Terrassen soweit das Auge reicht sind äußerst beeindruckend. Zudem hat jedes Dorf seine eigene traditionelle Kleidung, die sich zumeist in Farbe und Musterung von den anderen unterscheiden.

Viele Dorfbewohner haben bereits gemerkt, dass es lohnenswerter ist die Touristen auf ihrem Weg durch die Dörfer zu begleiten. Die Verkaufspraktiken sind allerdings recht unpenetrant.

Wer möchte kann auch bei einen der Familien im Dorf übernachten.

Ein kleiner Geheimtipp: Das Dorf Cat Cat ist zumeist nicht Teil von Gruppentouren und eignet sich daher sehr zur individuellen Erkundung, da die anderen Dörfer sehr überlaufen sind.

 

Platz 9

Neuseeland – Tongariro Crossing

Neuseeland ist berühmt für seine Natur und eine sehr hohe vulkanische Aktivität. Beides kann man beim Tongariro Crossing in einer beeindruckenden Form sehen und Erleben. 20 km Vulkanlandschaft aus kargem Gestein und alpiner Pflanzenwelt kann man in 6-8 Stunden durchschreiben. Das Wetter ist so wechselhaft, dass die Sicht innerhalb weniger Minuten von 100 auf 0 umschlagen kann und auf einmal findet man sich im dichten Nebel wieder.

Einige Teile des Treks wirken sehr organisiert, einige Abseitspfade bieten aber genug Freiraum um sich auch mal gewollt verloren zu fühlen. Definitiv einer der schönsten Treks, die ich je gemacht habe, zu einem sehr fairen Preis.

tongariro crossing

 

Platz 8

Indonesien – Bali

Bali ist die Wunderkiste Indonesiens. Die kleine Insel lässt sich bequem mit dem Moped umrunden. Der Verkehr ist trotz Linksverkehr nicht über die Maßen gefährlich.

Auf Bali findet man Traumstrände genauso wie einmalige Tempel, wunderbare Natur mit Vulkanen und Reisterassen, sowie tolle Spots zum Tauchen und Schnorcheln.

Ein toller Ort für jeden, der viel sehen möchte, aber nicht allzu viel Zeit hat.

 

Platz 7

Peru – Huacachina

Und auf einmal findet man sich in der Wüste wieder. Huacachina ist eine Oase am Rande der der peruanische Wüste, nur wenige Kilometer von Ica entfernt. Ica wird von jedem größeren Busunternehmen in Peru angefahren, lädt aber wenig zum Bleiben ein, Huacachina kann man daher leicht übersehen.

Das Dorf besteht im Großen und Ganzen nur aus Bars, Restaurants und Unterkünften, an einer Lagune, umgeben von bis zu 100 Meter hohe Sanddünen. Sehr zu empfehlen sind Dünensurfen oder eine Fahrt mit dem Buggy.

Zum Abend hin wird Huacachina leerer. Zum Sonnenuntergang verwandelt sich die Wüste in ein Meer aus Gold. Definitiv ein Grund um hier auch eine Nacht zu verbringen.

Einige Reiseführer und Webseiten behaupten, dass das Dorf noch immer unter den Folgen eines Erdbebens zu leiden hätte und nahezu zerstört wäre. Davon kann aber keine Rede sein.

 

Platz 6

China – The Great Wall

Hätte man nur einen Tag in China, müsste das Ausflugsziel Chinesische Mauer heißen. Die Mauer ist atemberaubend, wie sie sich über die Bergkuppen windet – soweit das Auge reicht. Besonders sehenswert sind die nicht so sehr restaurierten und auch weniger besuchten Abschnitte um Jinshanling. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Tour aber individuell planen, da man bei den geführten Touren ein wenig gehetzt wird, dennoch sehr erlebenswert.

 

Platz 5

Australien – Great Barrier Reef

Ich mag ja an sich kein Wasser. Wenn es dennoch etwas gibt, das mich so lange im Wasser fesseln kann, dann muss es schon etwas ganz Besonderes sein. In Cairns findet man eine große Anzahl unterschiedlichster Anbieter in unterschiedlichsten Preiskategorien. Weiter weg vom Festland heißt in der Regel weniger Touristen und dafür ein höherer Preis, oft büßt man durch die weitere Fahrt aber auch Zeit zum Schnorcheln ein. Ich habe aber keinerlei Klagen gehört, es gibt eben keine negative Form von einmalig.

Die Vielfalt der Fisch- und Korallenwelt ist unbeschreiblich. Dennoch sieht man auch Stellen, an denen das Riff unter den vielen Touristen und dem Klimawandel zu leiden haben. Daher kann das Fazit nur lauten, besser heut als morgen noch hinzufahren.

great-barrier-reef

 

Platz 4

Neuseeland – Wai O Tapu

Wai O Tapu ist einer von vielen geothermischen Nationalparks zwischen Rotorua und Taupo, dem Ort der Erde, der nach dem Yellowstone Nationalpark die stärkste vulkanische Aktivität aufweist. In einer beeindruckenden Vielfalt wird hier offenbart, wozu der Planet in der Lage ist. Kochende Seen in allen Farben und Formen, blubbernder Schlamm, wasserspeiende Geysire – wenn auch mit Seifenwasser wachgekitzelt – zeigen, dass Neuseeland nicht nur himmlisch, sondern auch höllisch ist.

 

Platz 3

Sumatra – Bukit Lawang

Bukit Lawang ist ein kleines Dorf und Ausgangspunkt für mehrtätige Trekkings in den Regenwald Sumatras. In diesem Teil des Jungels findet man die größte Ansammlung freilebender Orang Utans weltweit. Es heißt, beim 7-tägigen Trek könne man sogar wilde Tiger sehen. In jedem Fall ein Abenteuer fernab von Elektrizität aber auch frei von Duschen und Toiletten. Wer für Natur etwas übrig und keine Angst vor Spinnen und Schlangen hat, ist hier richtig. Habe gehört, dass es noch sehr viel schönere Treks auf Sumatra gibt z.B. von Ketambe startend, habe da aber keine Erfahrung, war mit Bukit Lawang äußerst zufrieden.

Achja, ganz wichtig: Immer schön auf Blutegel achten.

 

Platz 2

Peru – Machu Picchu Trek

Machu Picchu gehört wohl zu den beeindruckendsten Bauwerken der Welt. Definitiv dazugehören sollte aber ein Trek dorthin. Die Treks sind äußerst herausfordern und die Höhenluft hat schon so manchen in die Knie gezwungen. Betritt man am Ende der Reise Machu Picchu, hat man sich den Ort aber redlich verdient.

Die Treks kosten für peruanische Verhältnisse ein Stange Geld. Der original Inca Trail soll am schwierigsten sein, kostet aber auch gut 430 Dollar. Hatte mich selbst für einen deutlich günstigere Option entschieden, weil mich 4 Nächte im Zelt auf 4000 Meter Höhe doch etwas abgeschreckt haben, im Nachhinein denke ich aber, dass das auch zu meistern gewesen wäre.

 

Platz 1

El Salvador – Meanguera

Das wohl unvergesslichste Erlebnis meiner Reise war, auch auf Grund von tollen Begleitern, die Insel Meanguera. Sind vom „La Tortuga Verde“ mit einem handgeschriebenen Zettel bewaffnet gestartet und haben die „Fähre“ von La Union genommen, die deutlich überladen war. Nach mehreren Stunden Fahrt mussten wir die kleine Insel umrunden zur nahezu menschenleeren Rückseite der Insel. Nur ein paar Fischer lebten dort, die am Morgen ihre Netze auswerfen wollten und uns auf Grund des Zettels in Hängematten direkt am Strand schlafen ließen.

Sobald es dunkel wird, sieht man kleines leuchtendes Krill im Wasser, die in jeder Welle an Land gespült werden und mit dem zurückweichenden Wasser wieder verschlingen. Ein absolut unübertreffbares WOW!

meanguera

 

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 14.04.2014 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Eine Weltreise – Die Highlights

Es ist nicht ganz einfach, die Highlights der Reise zusammenzufassen, oder gar in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, zumal es gerade auf den Plätzen zwischen 10 und 20 noch einmal eine Reihe von Veränderungen gab, weil Erinnerungen sich ändern und einzelne Wermutstropfen oder negative Aspekte eher in Vergessenheit geraten. Auch möchte ich Anmerken, dass es sich hier nicht um die Highlights aller meiner Reisen handelt, sondern sich nur auf die Weltreise bezieht, Angkor Wat z.B. kommt in diesem Ranking nicht vor.

Auch ist es recht schwierig, einen Tag oder einen Moment isoliert zu betrachten, manchmal scheint die „Sehenswürdigkeit“ eher klein und unbedeutend, der Moment ist aber perfekt, dafür fallen nahezu perfekte Gebäude wie z.B. Taj Mahal als dem Ranking heraus, weil das Drumherum nicht stimmte. Zudem sind überraschend viele Städte aus dem Ranking gerutscht, begeisternde Städte wie Istanbul, Tokyo und Shanghai musste sich den entlegensten Teilen der Erde geschlagen geben.

Lange Rede kurzer Sinn. Hier meine Toplist: Plätze 20 bis 11.

 

Platz 20

Kyoto – Golden Pavillon

Kyoto ist die kulturelle Hauptstadt Japans und besitzt mehr als 100 Tempel. Viele sind ganz hübsch, wahrscheinlich hat aber noch nie jemand alle Tempel gesehen. Es gibt etwa 10-20 Tempel, die man gesehen haben sollte, einen möchte ich hier besonders hervorheben: Den Goldenen Pavillon. Die oberen Etagen sind komplett mit Blattgold überzogen, ein einmaliger Anblick. Der Pavillon befindet sich am Rande eines Sees, aus dem richtigen Winkel spiegeln sich Pavillon, Bonsaibäume und Himmel im Wasser. Kleines Minus: Das komplette Gelände ist generell überfüllt und man wird quasi auf dem Fließband zu den einzelnen Fotostellen geleitet, damit man auch möglichst schnell wieder geht und so Platz für weitere Besucher macht.

Golden Pavillon

 

Platz 19

Goa – Dhugsagar Falls

Die beeindruckendsten Wasserfälle meiner Reise befanden sich in Goa, Indien, mitten im Dschungel. Bester Zeitpunkt für einen Besuch ist Anfang Oktober, direkt nach Ende der Regenzeit. Der Weg ist dann besonders abenteuerlich, mit dem Moped vorbei an Eisenbahngleisen, durch 40 cm tiefe Wasserläufe, die sich über die schlecht befestigten Straße ziehen, am Ende gehts noch zu Fuß gut 20-30 Minuten einen Berg hinauf. Die Aussicht ist mehr als lohnenswert. Am Fuße des Wasserfalls gibts einen kleinen See zum Baden. Das Wasser sollte man aber besser nicht trinken, auch wenn der indische Guide sagt, es wäre ok.

 

Platz 18

Türkei – Ephesos

Ephesos ist eines der größten zusammenhängenden Komplexe altgriechischer Baukunst auf der Welt. Man findet ein Theater, Badehäuser, die berühmte Celsius Bibliothek, genauso wie mehrgeschossige Wohnhäuser, alles in einem relativ guten Zustand. Interessant ist zudem die Ausrichtung des Straßensystems und die Lage der Gebäude zueinander. Man bekommt eine vage Vorstellung davon, wie beeindruckend diese Stadt vor 1500 Jahren gewesen sein muss, in einer Zeit, in der es nur wenige große Städte gab.

Ein wenig abseits befinden sich noch die Ruinen des Tempels der Artemis, eines der 7 Weltwunder der Antike, gegenüber dem Hauptkomplet ist diese Ruine aber recht unbeeindruckend.

Ephesos ist von Izmir relativ günstig mit dem Zug erreichbar. Man kann auch eine geführte Tour von dort aus buchen, die kostet aber gut das 10-fache. Auch hier wieder ein kleines Minus für die Besuchermassen. Beste Zeit für einen Besuch ist, trotz sengender Hitze, die Mittagszeit oder der frühe Nachmittag, da die meisten Touristen dann nach einem Schattenplatz suchen.

 

Platz 17

Java – Borobudur

Die Insel Java ist die am dichtesten besiedelte Insel Indonesiens. Städte wie Jakarta und Yogyakarta sind nicht unbedingt touristische Anziehungspunkte. Allerdings bietet gerade letztere 2 der beeindruckendsten Tempel der Welt, hier möchte ich Borobudur besonders hervorheben. Der Zugang zur Spitze des Tempels erfolgt über mehrere Terrassen. Jede Terrasse ist übersäht mit Wandreliefs und Buddhafiguren. Man kann hier Stunden verbringen und entdeckt doch immer wieder etwas Neues. Leider habe ich kein Foto machen können, was die Ausmaße des Tempels auch nur annähernd korrekt wiedergibt.

Borobudur Tempel

 

Platz 16

Sydney – Silvester

Mit der Silvesterparty in Sydney, unter der Harbour Bridge mit Blick auf die Oper, habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt. Silvester in Sydney ist ein Tagesevent. Bereits am frühen Nachmittag pilgern die Menschen los, um sich die besten Plätze zu sichern, einige Spontanreisende verbringen gar eine Nacht hier, da Sydney an diesem Tag aus allen Nähten platzt. Der Tag fühlt sich aber weniger nach reiner Wartezeit an, sondern ist eher vergleichbar mit einem Tag im Park, in dem zugegebenermaßen noch 50.000 andere Menschen sitzen. Bereits um 18 Uhr beginnt das Programm. Das Hauptfeuerwerk um 24 Uhr ist atemberaubend. Nach so viel Zeit an der frischen Luft endet dann der Tag um 2 Uhr morgens – das ist mir wohl in Berlin zu Silvester noch nie passiert.

 

Platz 15

Vegas, Baby!

Eine Stadt hat es dann doch ins Ranking geschafft: Sin City Las Vegas. Die Stadt ist absolut durchgeknallt. Es blinkt und klimpert an allen Ecken. Jedes Hotel hat sein eigenes Thema: Paris, New York, Rom… Wer möchte, braucht sein Hotel niemals zu verlassen. Neben einem Casino findet man auch überall gute Shoppingmöglichkeiten. Zudem gibts jede Menge Alkohol. Ein betrunkener Spieler ist ein guter Spieler. Vernunft ist hinderlich. In Las Vegas ist Zeit relativ. Einige Hotels haben sogar simulierte Tages- und Nachtzeiten. Auch wenn Las Vegas eine Ansammlung von Klischees ist, ist die Stadt doch etwas, das man erlebt haben muss.

Las Vegas

 

Platz 14

Indien – Jodhpur

Gleich noch eine Stadt und schon die 2. Sehenswürdigkeit aus Indien: Jodhpur, die blaue Stadt im „Land der Könige“.

In Jodhpur leben nur wenige Menschen vom Tourismus, so kommt es, dass man zwar als fremd wahrgenommen, aber nicht permanent angebettelt wird. Die Stadt besteht aus einer Vielzahl von blauen Häusern, früher ein Zeichen, dass dort Geistliche leben. Das Ausmaß der Farbenpracht ist von der Meherangarh-Festung sichtbar, welche auf einem Felsen oberhalb der Stadt thront und von beeindruckenden Mauern geschützt ist. Quasi direkt am Hang des Felsens befindet sich zudem ein Tempel, der von überall in der Stadt sichtbar ist.

Die Stadt erwacht mit Sonnenaufgang. Die Geräusche, von denen man geweckt wird, stammen aber von Affen, die sich über die Häuserdächer fortbewegen.

 

Platz 13

San Francisco – Cable Car

Die Cable Cars einfach als alte Straßenbahnen zu bezeichnet wird ihnen nicht annähernd gerecht. Anfangs wollte ich gar nicht mitfahren, es lohnt sich aber. Die fahrt kommt eher einer Achterbahn gleich, natürlich in sehr gemäßigtem Tempo und ohne Überschlag. Der Fahrer muss aber ganze körperliche Arbeit leisten. Bergauf klingt sich die Bahn in ein unterindisches Seil ein und lässt sich daran hochziehen. Der Fahrer sieht derweil aus, als müsse er sich persönlich an diesem Seil festhalten. Bergab wird die „Klammer“ gelöst und das Cable Car rollt, zumeist ein wenig unkontrolliert gebremst, den Berg herunter. Oft kommt das Cable Car dabei erst mitten auf der nächsten Kreuzung zum Stehen. Empfehlung: Unbedingt mitfahren und als Autofahrer niemals auf seine Vorfahrt pochen.

 

Platz 12

Türkei – Kappadokien

Eine der einmaligsten Landschaften findet man in Kappadokien in der zentralen Türkei. Meterhohe Asche-Gesteinsschichten wurden über Jahrtausende durch Wind und Wasser teilweise abgetragen, zurück bleibt eine surreale Landschaft aus Felsen und Schluchten. Diese Felsen wurden viele Jahrhunderte lang als Wohnraum vom Menschen genutzt. Einige Höhlen führen so weit in den Berg hinein, dass an Tageslicht nicht mehr zu denken ist. Ein unterirdisches Labyrinth aus Gängen und Kammern, das man an vielen Stellen ungeführt erkunden kann. Ein echtes Abenteuer.

 

Platz 11

Peru – Islas de Uros

Besucht man die peruanische Seite des Titikakasees, kommt man an den Islas de Uros nicht vorbei. Die Inseln bestehen aus mehreren zusammengebundenen Erd-Klötzen. Die Fläche dazwischen wird mit Schilf ausgelegt und permanent erneuert. Es gibt etwa 80 dieser schwimmenden Inseln, jede für sich ist ein eigenes Dorf. Definitiv eines der interessantesten Wohnraumkonzepte der Welt, wenn es auch heute hauptsächlich touristisch anmutet.

 

Die Plätze 10 bis 1 folgen demnächst.

 

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 07.04.2014 von Yps in Reise | 0 Kommentare |
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