Nun ist die Raftingtour nach Österreich schon wieder vorbei. Leider ist die Vorfreude immer sehr viel länger, als der eigetnliche Urlaub, aber der Reihe nach.
Los ging es Freitag früh mit dem ICE. Hier sei erwähnt, die Klimaanlage war ok. Nach Summe von Hin- und Rücktour bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man immer irgendwelche nervigen Menschen im Abteil hat, entweder penetrante Telefonierer, oder Zutexter, die eineLautstärke, oder eine Stimmlage vorzuweisen haben, dass man das Gespräch kaum ignorieren kann. Ich weiß schon, warum ich kein großer Fan der Bahn bin. Im Flugzeug ist mal solche Menschen nach einer Stunde wieder los. Wenn dann nicht einmal das eigenen Buch fesselt, kann die Reise sehr lang werden. Aber im Großen und Ganzen sind wir pünktlich durchgekommen.
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Letzte Woche fand unsere lang ersehnte Radtour noch Fürstenberg statt. Trotz Zweifel und einem Motivationsruf “wir sind doch nicht aus Zucker” haben wir uns, ungeachtet des Wetters auf den Weg gemacht. Der Plan war, alle schon am Abend treffen, in einer Wohnung schlafen und keiner kommt zu spät. Dass man sich nicht Freitag Abend zum Schlafen trifft, hätte da schon klar sein müssen. Geplante Aufstehzeit: 7 Uhr. Tatsächliche Schlafengehzeit: 5:30 Uhr. Das wird eng. Demzufolge waren wir auch nicht so früh fit wie erwartet. Kurz nach 12 gings dann doch los. Ersteinmal mit der Bahn nach Oranienburg.
Erstes Hindernis: Alexanderplatz Zugschaden. Also alle raus und mit dem Fahrrad zu Friedrichstraße. Zweites Hinternis: Nordbahnhof. Zug wird ausgetauscht. Allgemeiners Raunen. In Oranienburg angekommen gingen wir nach wenigen Kilometern im strohmenden Regen noch einmal in uns. Wollen wir das wirklich durchziehen? JA!
Erste Ermüdungserscheinungen dann nach 30 Kilometern. Erste Pause. Und eine Schlimme Zeit danach. Man sollte keine Pause machen so lange man noch etwas Kraft hat. In Zehdenick gab es dann noch einmal ein warmes Rumgetränk zum Aufwärmen. Im ScheunenCafé. Noch nie zuvor gehört. Aber empfehlenswert. Danach trennten sich unsere Wege. 2 Hardcorefahrer wolltes es komplett durchziehen. Die anderen fuhren nach Gransee. Die Strecke von 11 Kilometern hat knapp noch eine weitere Stunde gedauert. Dort gibt es Berge. War mir so auch noch nicht bewusst. Dazu Regen und Gegenwind. Und kein ausgebauter Radweg. Schlimme Kombination. Am Ende waren es auch für uns etwas mehr als 50 Km. Reicht für die Wetterverhältnisse. Danach gings erstmal ab ins Wasser. Nass waren wir ja eh schon. Der Abend bestand aus weiteren wärmenden Rumgetränken. Und ich bin sehr froh, dass wir uns von der Zeltidee vorab verabschiedet hatten.
Am nächsten Tag waren selbst die 5 Minuten zum Bahnhof auf dem Sattel anstrengend. Ich bin aber froh, dass wir das durchgezogen haben. Das ist eine der Geschichten, die man wohl auch in 10 Jahren nocherzählen wird.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Das Jahr hat noch gar nicht richtig angefangen und schon ist der nächste Urlaub in Planung. Zu Ostern. Nein, kein Skiurlaub. Ihr wisst ja, ich mag kein Wasser und Schnee ist ja nur eine besonders kalte Form von Wasser.
Und zwar geht es nach Thailand. Gebucht ist noch nichts, aber die Planung steht. Der Aufenthalt wird sich dort preislich wohl in Grenzen halten. Außerdem kann ich so weiter meinen Vorsatz einhalten, mindestens alle 2 Jahre das nicht-europäische Ausland zu besuchen. Dieses Jahr bin ich zwar noch nicht wieder dran, aber wer wird denn kleinlich sein.
Jedenfalls müssen nun noch Impfungen abgeholt werden, Auslangkrankenversicherung besorgen, und dann möglichst rechtzeitig um einen günstigen Flug kümmern. Hoffe, ich bekomme noch einen Billigfug. Also wieder einmal viel Planung.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Nach 3 Tagen, endlich Sonne. Nach dem Frühstück gings noch einmal zum Königspalast, zur Oper, Fotos schießen und das Wetter genießen. Dann gings auf zum Flughafen. Der Flug hatte eine gute Stunde Verspätung. Naja, immerhin ist der Flughafen sehenswerter als der in Zürich.
Zürich: 2 Stunden Wartezeit auf den Anschlussflug nach Berlin. Und ein kleiner Tipp. Der Flughafen ist teuer. Haben uns die Zeit mit Snacks und Getränken vertrieben. Dafür fast 30 Euro bezahlt. Nach dem Hinweis, dass wir gern in Euro zahlen wollten, grinste die Bedienung etwas verschmitzt, das hätte er bereits getan, in Schweizer Franken wären es knapp 45. Man gönnt sich ja sonst nix.
Nachdem in Zürich noch gut 9 Grad waren dann kurz vor Berlin der Schock. Frost, Schnee. Und da dachten wir, wir hätten mit dem Wetter in Madrid Pech gehabt…
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Museen-Tour. Starker Regen, ganztags. Um das Gesamtbild etwas abzurunden muss nun auch noch Kultur her. Im Stadtgebiet Madrid gibt es um die 50 Museen. Die meisten davon kostenlos. Unsere Ziele waren das Museo Naval und das Museo Arqueológico Nacional. Museen sind auch zum frühen Nachmittag schon gut besucht. Daher empfiehlt sich frühes aufstehen. Das Archäologiemuseum ist deutlich kleiner. Auch historisch hat das Schifffahrts-Museum mehr zu bieten. Wer sich also für eines von beiden entscheiden muss, sollte das Museo Naval besuchen.
Weitere Stationen des Tages: Palacio de Cristal im Parque del Retiro. Schöner Park, unbeeindruckende Sehenswürdigkeit. Weiter zum Bahnhof Atocha. Gleise findet man hier erst bei näherer Betrachtung. In der Eingangshalle befindet sich eine Art botanischer Garten mit Palmen und so weiter. Außerdem ist es warm und trocken. Bei schlechtem Wetter gibts hier das optimale spanische Feeling. Es folgte: Torres Kio. Zwei Banken-Türme, die nicht gerade leicht geneigt auf gegenüberliegenenden Seiten der Paseo de la Castellana erbaut wurden. Sehenswert aber nicht gerade in unmittelbarer Nähe anderer Attraktionen.
Es folgte der bekannte Weg durch Gassen und Straßen, vorbei an Kirchen und Kathedralen in Bars und Cafés. Und wieder vorbei an ewigen Warteschlagen. Um ganze Häuserblocks herum. Dieses Mal vor Sehenswürdigkeiten. Als Autofahrer braucht man in Madrid viiiiiiiiel Geduld. Ganz klar, diese Stadt schläft, aber nicht in der Nacht.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Ruhe. So belebt auch der Vorabend war, so ruhig begann der Montag. Frühstücken kann man in Madrid übrigends relativ günstig. Wirkt alles in allem sehr amerikanisch, Ei, etwas fettig getoastetes Weißbrot und Süßkram.
Weiter im Siteseeing-Takt. Etappe 1: Plaza de Toros de Las Ventas, eine alte Stierkampfarena, sehr prunkvoll und sehr beeindruckend. Mit Führung, auf englisch und spanisch. Danach gings weiter zu Fuß in die Innenstadt (die U-Bahn ist zwar sehr sauber und hat eine dichte Frequenz, aber im Urlaub kann man auch mal etwas laufen, ACHTUNG: Madrid hat Berge!) Und dann: Shoppen! Beim Bezahl-Versuch wurde zwar meine Kreditkarte gesperrt auf Grund des Visa-Karten Skandals in Spanien im abgelaufenen Jahr (auch nicht das schlimmste, Sicherheit geht vor), aber das Budget war glücklicherweise großzügig bemessen.
Mittag: Das Mittagessen und Madrid ist zwar nicht ganz so günstig, wie das Frühstück, dafür aber sehr empfehlenswert. Haben eine riesige Paella bekommen (20 Euro pro Person), aber Peter von Frosta würde vor Neid erblassen.
Danach weiter Siteseeing. Dadurch, dass nahezu jede große Kreuzung einen Kreisverkehr und ein Monument besitzen, kann man auch gern einfach mal drauf los laufen. Weiter durch die Gassen und Einkaufsstraßen. Die Ruhe aus den Morgenstunden war längst verflogen. Die Straßen und Plätze waren bereits wieder überfüllt.
Und Lotto: In Spanien gibt es wohl eine große Leidenschaft – Lotto. Ich habe Menschenschlangen gesehen, die kannte ich bisher nur aus Vergrügungsparks oder von ganz besonderen Sehenswürdigkeiten. Diese Menschen wollten nur eines. Lottoscheine. Unglaublich. Auch das Shopping- und Auswärtsess-Verhalten lassen nur auf eines schließen: In Madrid ist von Wirtschaftskrise keine Spur. Soviel von Tag 2.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Endlich wieder richtig Urlaub – Madrid. Zuersteinmal bin ich sehr froh, dass ich auf EasyJet verzichtet habe und mit einer “richtigen” Fluggesellschaft geflogen bin. Wegen des Wintereinbruchs in Schönefeld und etlichen Ausfällen von EasyJet Flügen, hat sich Tegel wieder einmal als unersetzbar präsentiert. Ich find zwar Essen auf einem 2 Stunden Flug total überbewertet, aber “nett” ist es trotzdem. Ankunft – Madrid: 10 Grad. So lässt es sich doch leben, nachdem hier die -10 Grad noch gar nicht so lange vergangen waren.
Erkenntnis des ersten Abends, eher der ersten Stunde, Madrid ist ruhig. Trotz Hotel direkt in der Innenstadt hatte man das Gefühl sich auf der Straße flüsternd unterhalten zu können (Diese These sollte schnell revidiert werden).
Nach dem Besuch des Templo de Debod, von wo aus man eine beeindruckende Aussicht über die äußeren Stadtbezirke hat, da diese deutlich tiefer liegen als der Königspalast und seinen angrenzenden Bauten, gings weiter zum Plaza Mayor und zum Puerta del Sol. Die Straßen und lätze dort waren, was ist die Steigerung von menschenüberlaufen??
Interessanterweise hatten in der angrenzenden Fußgängerzone auch um 23 Uhr abends noch fast alle Geschäfte geöffnet. Ein weitere positiver Nebeneffekt: Mit englisch kommt man dort ziemlich weit. Auch wenn hin und wieder einmal deutsche Stimmen auftauchten, hatte man doch nicht das Bedürfnis die Language zu switchen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Nun steht schon fast wieder das nächste Wochenende an und ich schaff es grad erst über das letzte zu schreiben. War, wie vielleicht schon erwähnt, in Greifswald.
Die Stadt ist zwar klein und der Busservice ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Stadt ist total nett (und individuell
).
Ich steh ja total auf diese uralten Fachwerkhäuser und Straßen aus Pflasterstein, Stadtmauern und son Zeugs. Dazu gibts am Hafen auch eine richtig nostalgische Zugbrücke.
Besonders überraschend: Die Menschen sind da so höflich. Aussagen wie: “Möchten Sie Ihren Kaffee heiß oder kalt genießen” bringen einem als Wahl-Berliner schon einmal ziemlich aus der Fassung.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Mal wieder typisch. Als hätten wir nicht lange genug Zeit gehabt, die Aktion zu planen und abzusprechen, erreichte mich heute folgende SMS:
“Morgen 16:15 Hauptbahnhof?”
Meine etwas verwirrte Antwort:
“Ähm, ich dachte nicht Greifswald, dieses Wochenende”.
Da hat man doch richtig Lust auf Wochenende. Jedenfalls, nach ein paar kurzen, hektischen Telefonaten, nun also doch Greifswald. Das hätten wir auch entspannter haben können. Aber Planung wird eh total überbewertet. Ich trink jetzt erstmal nen Glas Wein um wieder runterzukommen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Wow, nach erster Sichtung bin ich auf 340 Fotos gekommen. Das kann sich doch schon sehen lassen. Muss mal schauen, vielleicht ist ja wieder eines dabei, dass ich mir als Poster vergrößern lassen kann. Hab schon eines aus London bei mir zu hängen und damit eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Und das trotz 2 Magepixel Kamera, die neue hat 8, da sollte doch qualitativ noch einiges mehr drin sein.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
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