Reisecountdown: t-78 Tage….
Vor wenigen Tagen haben ich nun offiziell meinen Arbeitsvertrag gekündigt. Fühlt sich irgendwie seltsam an. Nicht, dass es vorher noch einen Weg zurück gegeben hätte. Aber jetzt wirkt es irgendwie so endgültig. Mein Vermieter hat in der Zwischenzeit auch schon sein GO gegeben für die Untervermietung der Wohnung. Ich warte noch auf den Moment, in dem Mal irgendetwas nicht klappt. Bisher läuft mir das alles zu rund. Da muss doch irgendein Haken sein….
Die ersten Nachteile der Schrittweisen Planung machen sich langsam bemerkbar. Den Flug von Bangkok nach Sydney hatte ich ja in meinem Around the World Ticket schon mit drin. Da ich ab Anfang/Mitte Dezember in Australien bin und um Sylvester herum 6 komplette Tage in Sydney habe, wollte ich direkt mit dem Zug weiter fahren nach Perth. Der Zug führt aber nur 2x die Woche und kostet ungefähr 600 Dollar. Daher hab ich mich dann doch für den Flug nach Perth entschieden. Vor Bangkok komme ich aber noch aus Jakarta, fliege über Kuala Lumpur. So fliege ich innerhalb von 60 Stunden von Jakarta -> Kuala Lumpur -> Bangkok -> Sydney -> Perth. In den Tempo hätte ich die Reise auch in 1 1/2 Wochen abhaken können. Ein Flug von Jakarta nach Perth dauert übrigens 4 Stunden und kostet 100 Dollar. Aber so habe ich immerhin noch eine Nacht in Bangkok.
Die ersten Hostels sind auch gebucht. Wenigstens die, bei denen ich mitten in der Nacht ankomme.
Achja, die Kündigung meiner Krankenkasse ist auch durch, auch wenn der Brief irgendwie in der Hauspost verloren gegangen sein muss, konnte ich dennoch eine Kündigung telefonisch zum 31.07. aushandeln. Meine Seuchenärztin meinte auch 5 Impfungen innerhalb eines Monats krieg ich hin. Wäre sogar üblich, weil die meisten anderen Reisenden sich über sowas erst einen Monat vor Abflug Gedanken machen.
Aktueller Kostenstand ist nun ungefähr 8500 Euro. Viel mehr wird es nun auch nicht mehr werden. Hab als einzige Tour “Rock the Boat” verab gebucht. Alles andere mach ich recht spontan. Aber Japan und Neuseeland sind in der Zwischenzeit recht straight durchgeplant. Die Fähre von Japan nach Südkorea sollte ich auch besser vorab buchen. Aber das zählt alles schon offiziell ins Reisebudget und nicht mehr in Vorbereitungsbudget mit hinein.
So far….
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Heute sind es noch genau 3 Monate bis mein erster Flieger geht.
So langsam kreisen meine Gedanken nur noch um dieses Thema. Ich muss zugeben, ich habe die Planung ein wenig unterschätzt. Je mehr ich mich mit der Reise beschäftige umso weniger kommt für mich auch nur der Hauch eines Zweifels an diesem Projekt auf.
Der Flugplan steht jetzt immerhin schon einmal komplett. Werde jetzt auch noch ein paar Tage in Kuala Lumpur bleiben, da Air Asia mich dort eh immer wieder umsteigen lässt. Dafür ist Bangkok jetzt beinahe auf 0 reduziert worden. Aber da war ich ja letztes Jahr auch schon ein paar Tage.
Für die Türkei (Istanbul, Izmir, Nevsehir) und Indien (Delhi, Goa. Jodhpur) sind in der Zwischenzeit auch weitere Inlangsflüge gebucht. In Japan bin ich deutlich flexibler, da hier das Bahnnetz super ausgebaut ist, ein grober Plan existiert hier aber auch schon (Tokyo, Fuji, Kyoto, Hiroshima, Fukuoka – von hier gehts dann mit der Fähre nach Südkorea). Für Neuseeland stehen auch die Flüge, Ankunft ist in Auckland, Abflug von Wellington. Bleiben also 3 Wochen um von A nach B zu kommen. Wobei Neuseeland schon außerordentlich vollgepackt mit vielen Ideen und Reisetipps ist.
Habe von Mamatogo eine tolle Welt-Rubbel-Karte geschenkt bekommen.
Ich bin schokiert, wie wenig ich erst von der Welt gesehen habe. Aber das wird sich ja nun ändern.

Aktuell stehe ich nun bei Gesamtkosten von etwa 6500 Euro für Flüge, Visa und die Sydney Unterkunft.
Warte nun noch auf die Kündigungsbestätigung meiner Krankenkasse, Da die Barmer leider nur Impfungen von 100 Euro im Jahr übernimmt, ich aber noch Impfungen im Wert von etwa 450 Euro benötige, muss ich mir für den August noch einmal etwas anderes suchen.
Auch auf die Kreditzusage meiner Kreditbank warte ich noch. Sieht aber gut aus. Die Sparkasse wollte mir komischerweise keinen Kredit geben, damit ich mich ohne Job ins Ausland absetzen kann. Kann ich gar nicht verstehen
Soviel für den Moment…
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Eigentlich wollte ich ja noch so viel über meine letzten beiden Reisen schreiben. Mehr oder weniger spontan, um genau zu sein, war es schon geplant, aber eher in einem weit entfernten Universum namens “nächstes Jahr”. Wieviele “nächstes Jahr höre ich mir dem rauchen auf” es schon gab. Na irgendwann hab ich es ja geschafft.
Der Plan ist nun auf Grund diverser Umstände etwas nach vorne verlegt worden (ich habe eine Frau geschwängert und muss so schnell wie möglich das Land verlassen – wäre ein lustiger Grund, ist es aber nicht).
Jedenfalls, es steht eine Weltreise vor der Tür, dieses Jahr. Noch etwas mehr als 100 Tage.
Eine kurze Übersicht, was die “Welt” so alles umfasst:
September: Türkei, Jordanien
Oktober: Indien, China, Japan
November: Südkorea, Thailand, Laos, Vietnam
Dezember: Indonesien, Australien
Januar: Australien, Neuseeland
Februar: USA, El Salvador, Peru
März: Peru, Bolivien
Visa bzw. Einreiseanträge brauche ich nur für 5 Länder. 2 davon sind bereits abgehakt. Laos gibts Visa on Arrival.
Ansonsten: Krankenversicherung (die Arbeitsagentur will mich nicht, weil ich nicht verfügbar bin, die Krenkenkasse will mich nicht, weil ich nicht in Europa bin), Wohnung, Impfungen…
Der/die großen Flüge sind bereits gebucht. Mit dem Around the world ticket. Musste mich ganz schön einschränken, um mit dem 39000 Meilen hinzukommen. Nicht dass ich von vornherein geplant hätte in die Türkei oder nach China zu reisen. Aber wie es immer so ist, manchmal wählt das Ziel dich aus, nicht du das Ziel. Wer irgendwann man noch Sydney zu Silvester will, sollte übrigens am besten vor Mai schon buchen.
Bin total im Organisationsfieber. Bin zwar sonst nicht so, dass ich alles vorher geplant hab (das wird sich auch dieses Mal nicht ändern), aber bin die ganze Zeit am Blogs, Wikipedia, Wikitravel etc. lesen. Man will ja nicht in Goa 3 Wochen am Strand liegen und hinterher erfahren, dass 30 km entfernt ein geheimnisvoller Tempel im Dschungel versteckt ist, der riesige fleischfressende Pflanzen beherbergt. Wie auch immer… Eine ganz gute Quelle für den ein oder anderen Geheimtipp ist übrigens die Liste der UNESCO-Welterben.
Wie es weiter geht? Keine Ahnung. Aber ich schaffe es hoffentlich regelmäßig ein Update und später dann ein Lebenszeichen zu geben.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Meine Lissabon Reise ist nun schon ein paar Tage her, dennoch möchte ich noch ein paar Dinge darüber loswerden.
Lissabon ist eine unglaublich schöne Stadt, nicht allzugroß, aber durch die Berge recht weitläufig. Die historischen Sehenswürdigkeiten, teilweise 500 – 800 Jahre alt und sehr beeindruckend und zumeist auf den Bergen platziert. Die Fußwege sind daher oft sehr viel weiter, als es zunächst aussieht. Auch gibts wenige Touristenströme, an denen man sich orientieren kann. Die Sehenswürdigkeiten sind entsprechend kaum überlaufen. Eher im Gegenteil. Von den meisten Sehenswürdigkeite hat man tollo Panoramablicke über die ganze Stadt.
An einigen Stellen erinnert Lissabon an ein norwegisches oder dänisches Fischerdorf. An anderen Stellen steht es was Prunk und Schönheit betrifft Städten wie Prag oder Budapest in nichts nach.
Die Stadt wurde in der Vergangenheit mehrfach von größeren Bränden und Erdbeben heimgesucht, die aber zumeist nicht die ganze Stadt betrafen, so hat quasi jeder Stadtteil eine eigene Architektur.
Die Preise sind auch für verwöhnte Berliner in Ordnung. Kulinarisch hat Lissabon leider nichts zu bieten, was man nicht hierzulande an einer Currywurst Bude oder in einem Schnellimbiss bekommen könnte.
Das Hostes (lisb’on hostel) war nach der Asienreise preislich eine ziemliche Umstellung. Preislich recht teuer (Einzelzimmer 60 Euro die Nacht). Frühstück unspektakulär, dafür mit tollem Blick aufs Wasser und auf die Stadt.

Dar und Clublangschaft ist sehr zentriert. Als würde man durch die Simon-Dach-Straße und angrenzende Straßen laufen.
Musikalisch leider nicht so der Hammer, wenig Elektro (wer hätte gedacht, dass mir das einmal fehlen wird). Die Nächte nach dem Pubcrawl habe ich mich dann auch entsprechend in einer Bar niedergelassen, die von sich selbst behauptete die schlechtesten DJs zu haben. Ich sollte mir einmal überlegen, warum mich das gerade so gereizt hat.
Ich war einmal mehr überrascht, wie sauber so andere Städte auf der Welt sind. Davon könnte sich Berlin ruhig mal eine Scheibe abschneiden.
Fazit: Lissabon ist auf jeden Fall eine Reise wert.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Der Tag 0 der Rückreise. Wie die Zeit vergeht. In etwas mehr als 4 Stunden geht der Flug. Hoffe, dasss ich mit dem Bisschen Restgeld noch zum Flughafen komme. Kommentar: Hat natürlich nicht gereicht. Musste nochmal für meine Gepäckaufgabe extra bezahlen. Hab dann gleich etwas mehr Geld geholt. Und dann 6 Stunden in Bangkok überbrücken. Visum für Jordanien kostet leider 20 Dollar. Mal schauen, wie langweilig mir nachher ist. Vielleicht schaff ich es am Ende doch noch mein Buch auszulesen.
Ich glaub der Flughafen ist der leerste und überschaubarste Ort des Landes. Die Wetterkarte sagt für Paris 9 Grad voraus. Wenn das in Berlin auch so ist, fliege ich sofort zurück.
Mir fehlte so wie in Angkor eine Abschiedstour an allen Orten vorbei, die ich gesehen hab, den Strand in Sihanoukville, der Pub-Street in Siem Reap, dem Chaos in Saigon, Bangkok…
Am Flughafen gibts Computer zur kostenlosen Internetnutzung, für alle, die ihr Smartphone oder Notebook mit WiFi Möglichkeiten zu Hause gelassen haben.
Noch ein Einreisestempel. So langsam frage ich mich, wo bei 3 Ländern die ganzen Stempel in meinem Pass herkommen.
P.S.: Am Flughafen in Bangkok gibts Massagen. Kommentar: Hab ich natürlich noch einmal ausgenutzt.
In der Zwischenzeit ist auch der Check In geöffnet. Ganz schöner Andrang. Hab noch nie eine so lange Schlange bei der Ausreise gesehen. Vielleicht war in Poipet gar nicht die kambodschanische Behörde das Problem. Jedenfalls scheint man hier ganz sicher gehen zu wollen, dass man wirklich weg ist. Die Einreise hat auch nicht wesentlich länger gedauert.
In Bangkok bekommt man so seine 6 Stunden Aufenthalt gut herum. Und der komplette Bereich nach dem Check In ist Duty free Zone und die ist riesig….

Tag 19
Ankunft in Amman. 18 Grad. Ist mir kalt.
10 Uhr: Noch eine halbe Stunde. Der letzte Flug, dann ist alles vorbei.
Kommentar: Berlin ist nach 3 Wochen Südostasien eine sehr ruhige und strukturierte Stadt. Dennoch hab ich 3 Wochen gebracuht um in den Alltag zurückzukommen. Man beginnt seine Prioritäten neu zu Ordnen, sich über Dange Gedanken zu machen, die vorher selbstverständlich waren. Die Reise war eine große Erfahrung für mich, auch wenn “Erfahrung” ein zimelich kleines Wort ist. Auch wenn ich noch viele andere Orte auf der Welt sehen möchte, ein Teil meines Herzens wird doch immer Kambodscha gehören.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Erste Nach in einem Nicht-Single-Room vorbei. Konnte gut schlafen, aber die Matratze war ein Graus. Habe jede Feder gespührt. Heut noch einmal Stadtbesichtigung Phnom Penh.
Und wieder den Raum gewechselt zum Single-Room. Glaub nicht, dass da heute Nacht jemand drin geschlafen hat, aber passt schon.
Im Nationalmuseum aufgeschnappt (sinngemäß): Kambodscha ist heut “much smaller but happy because not fighting”.
Ich glaub heut ist der wärmste Tag meiner Reise. Mittag am Wasser unter Palmen + Einskaffee. Ich liebe es.

Die Menschen haben hier ein Elefanten-Gedächtnis. Am Vormittag meinte noch eine Wasserverkäuferin, wenn ich nachmittags wieder zum Royal Palace komme, kaufe ich was bei ihr. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, das ich überhaupt zurückkehre, An Ausgang kam sie gleich auf mich zu, sie erinnere sich an mich, ob ich jetzt etwas kaufe…
Auf dem Rückweg hab ich 3 europäische Mädels getroffen, die etwas beeindruckt waren von meiner Art die Straße zu überqueren. Die können erst gestern angekommen sein in Südostasien und in Saigon waren sie offensichtlich auch noch nie.
Auf zu den Killing Fields. Das Hostel hat weitere interessierte zusammengebracht, damit man das Tuk Tuk nicht allein zahlen muss. Echt nett.
Das Tuk Tuk ist mal wieder ohne einen Tropfen Benzin gestartet und hat erst einmal ganz dekadent einen ganzen Liter getankt.
Was für ein schrecklicher Ort, eingebettet in diese schön Natur. Der Audio Guide geht durch Mark und Bein und verfehlt seine Wirkung nicht.
Am bewegensdsten sind die Stellen, an denen Knochen aus dem Boden hervorkommen. Und die Gedenkstupa, eigentlich letzte Station, doch ich muss immer wieder zu den vielen Schädeln herüberschauen…
Kommentar: Die Emotionen lassen sich nicht annähernd in Worte fassen. Ich hatte Gänsehaut. Dadurch dass jeder einen Audioguide hatte, herrschte zudem gespenstige Stille. Mann kann nur erahnen, was für ein Gefühl das für die Menschen gewesen sein muss, diesen Ort nach der Befreiung von den Roten Khmer zum ersten Mal zu betreten.
Das Gefängnis (S21, Tuol-Sleng-Genozid-Museum) an sich wirkt dagegen erst einmal unbeeingruckend, dafür werden hier mehr Einzelschicksale beleuchtet. Mein Guide erzähle, sie wäre 14 als sie aus Phnom Penh abtransportiert wurde.

Erschreckend, dass die Khmer Rouge von vielen anfangs als die Helden, die den Bürgerkrieg beenden sollten, in den Städten empfangen wurden.
Kurz nach 3: Monsunzeit. Endlich, hab auch schon etwas Hunger.
Nachtrag: Ich finds unglaublich, wie positiv und fröhlich die Menschen hier sind.
(P.)P.S.: Ich muss mir unbedingt ein Khmer Kochbuch besorgen. Kommentar: Schon erledigt. Nur an den Zutaten scheitert es.
Und diese Freundlichkeit steckt an. Ich bin schon wieder dabei, jeden einzelnen Motorbike- / Tuk Tuk Fahrer anzuschauen und einzeln abzulehnen.
7 Uhr. Auf dem Mekong noch Phnom Penh. Der Sonnenaufgang über dem Mekong ist genauso beeindruckend wie der Sonnenuntergang.

Frühstück: trockenes Brot und ein paar merkwürdige exotische Früchte. Zu mehr hat es nicht gereicht.
Grenzübergang war sehr entspannt. Ist wohl an den üblichen Landesübergängen doch reichlich überlaufen, nicht so auf dem “Seeweg”.
Ca. 14 Uhr: Die Bootfahrt war schon eine gute Idee, so langsam setzt aber auch der Hunger ein … und der Regen. Kommentar: War das 2. Mal, das ich mir einen leichten Sonnenbrand geholt habe. Auch hier wieder eigentlich nur 2 Stunden Sonne. Danach war ziemliches Sauwetter.
Ok, an der Straßenstruktur lässt sich noch arbeiten, aber das Hostel ist der Hammer. Kommentar: Die Straßenstruktur geht an sich sogar. Die Nummerierung der Straßen ist schon recht eindeutig, auch wenn meistens Zahlen dazwischen fehlen. Die Hausnummernvergabe ist aber schon sehr willkürlich. Nicht mal die Leute, die in der Nummer 26b wohnen, wissen wo das Haus mit der Nummer 26 ist.
Irgendwie gefällt mir die asiatische Mentalität, sich einfach in der Öffentlichkeit zum Choreo einstudieren zu treffen.
Wie hab ich das Essen in Kambodscha vermisst. Phnom Penh ist unglaublich reizend bei Nacht und bei weitem nicht so Überlaufen wie andere Großstädte.
So langsam fällt mir das fruehe Kommentar: keine Umlaute auf Asiatischen Tastaturen, daher teilweise auch nicht in meinen Notizen Glaub ich brauch Urlaub. Der Tag beginnt mir Regen. Gute Voraussetzung für den Floating Market.
Ich glaub ich hab nen Ladyboy gesehen. Ansonsten hätte “sie” echt eine beängstigende Stimme. Dass ich dafür erst bis nach Vietnam kommen mustte. Vielleicht sind die in Thailand einfach weniger auffällig.
Ich bin schwer beeindruckt vom Floating Market. Kommentar: Noch gar nicht gelesen. Die Ausmaße sind unvorstellbar. Das “beeindruckende” hat mir die letzten Tage gefehlt.

Erlebnis des Tages: Frittierte Banane. Haben ungefähr 20 Minuten an einem Stand verbracht und bei der Zubereitung zugesehen.
Noch einmal Bus wechseln und dann noch eine 4-Stunden Tour Richtung kambodschanische Grenze.
Die Mekong-Tour war Gruppendynamisch eine große Bereicherung. Ich brauche einfach Menschen um mich herum. Die 2 Tage waren schon als hätte man einen ganzen Urlaub miteinander verbraucht. Selbst 2 Tage sind jetzt schon für mich wie “bekannte Gesichter”.
Achso, erster Bier heute: Lunchtime. Wenn das so weiter geht, fange ich am letzen Tag zum Frühstück an.
P.S.: Ich merke mein Namensgedächtnis hat sich verbessert.
Es ist unglaublich schöm. wenn die Sonne über dem Mekong versinkt, in der Luft der Staub der Straße hängt…
Sind wieder an der Grenze nach Kambodscha angekommen. Bin in einem schwimmenden Hotel. Direkt auf dem Wasser. Vermute hohe Moskito Gefahr. Aber hab(en) einen Gecko als geheimen Mitbewohner. Hab noch etwa 500 Dong (0,02 Euro) und 6 Dollar. Nur irgendwie will hier noch keiner meine Dollar. Das wird ein spannender Vormittag. Kommentar: Das mit dem Geld bis aufs letzte aufbrauchen habe ich eindeutig übertrieben. Bei jedem einzelnen Grenzübertritt ging ich eigentlich finanziell auf dem Zahnfleisch. Das geht nächstes Mal doch besser.
Irgendwie freue ich mich drauf nach Kambodscha zurückzukommen (überraschend, wenn man sich an den Eindruck vor gerade einmal 10 Tagen erinnert).
Das Visa scheint auf dem Seeweg sehr einfach zu bekommen zu sein, hätte ich mir wohl doch nicht vorher zu holen brauchen. Lustigerweise musste ich dennoch einen weiteren Dollar bezahlen, jeweils 50 Cent für Einreise- und Ausreise-Stempel.
Auf gehts, Mekong Delta Tour. Ich bin bisher noch sehr entspannt, ob ich am Ende wie geplant ankomme.
Grundfläche scheint hier sehr teuer zu sein, so dass man auch auf dem Land sehr schmale 4-5 geschossige Häuser sieht. Teilweise freistehend.
Das Mekong Delta ist unbeschreiblich schön. So viel Kraft und Ruhe in einem. Ich kann nicht einmal schätzen, wie breit der Fluss hier ist. Leider ist der upper Mekong etwas touristisch überlaufen.
Ich glaub ich habe eine Sauerstoff-Allergie. Jedenfalls könnte ich um 4 schon wieder in Bett fallen.
Die Tour war bisher jedenfalls eine erfrischende Abwechslung vom Großstadtjungle.

Ich habe das Gefühl, jeder Bus ist systematisch überbucht. Ich hoffe, beim Flug bekommt jeder seinen eigenen Sitzplatz. Unglaublich über wie viele Arme des Mekong wir noch fahren, auf dem Weg zu unserem “Nachtlager”.
Einer der Guides hat einen Klappstuhl für die Busfahrt dabei, der kennt das wohl schon.
Tourende heute in Can Tho, auch eine Großstadt (2,8 Mio), aber sehr viel gemächlicher als Saigon.
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