Misty Scottland

Ich muss ja gestehen, das Schottland für mich nie ganz oben auf der Wunschliste stand. Völlig zu unrecht.

Schottland ist insgesamt ein sehr sicheres und einfaches Reiseland. Busse fahren mehrmals täglich zwischen den größeren Städten hin und her. Schöner ist die Reise aber mit dem Mietwagen (wenn auch ziemlich teuer). Es macht Spaß den kleinen engen Straßen mit dem Auto entlang zu fahren und jederzeit die Möglichkeit zu haben, anhalten und Fotos machen zu können.

Meine Stationen im Einzelnen:

Glencoe

Verschlafenes Nest in den Highlands. Der Ort ist von ganzen „Berg“-Ketten umgeben. Berg setzte ich einmal in Anführungsstriche, da kaum eine Erhebung in Schottland die 1000 Meter Marke übersteigt. Dennoch ein perfekter Ort zum Trekken und Aussicht genießen. Die Pflanzenwelt ist alpin, Moose und Flechten in unterschiedlichsten Farben, dazu unzählige Wasserfälle.

Glencoe

 

Skye

Wurde im National Geographic zur viertschönsten Insel der Welt gekührt. Ob sie damit Recht haben, oder ob es eher Platz 10 sein sollte, sei einmal dahingestellt, die Tendenz ist aber klar: WOW! Man kann den Norden in Insel problemlos mit dem Auto in ein paar Stunden umrunden. Es gibt auch organisierte Fototouren, sogar von Edinburgh. Aber dadurch, dass es eigentlich nur 2 Straßen gibt, kann man keine der sehenswerten Landmarken übersehen. Highlights sind The Storr, die Mealt Falls und Quiraing.

Skye

 

Drumnadrochit

Direkt am Loch Ness gelegen, bieter der Ort Zugang zum Urquhart Castle und zum Loch Ness Exibition Center. Grundsätzlich ghört Loch Ness aber eher zu den unspektakulären Lochs (nicht Löcher) in Schottland.

 

Edinburgh

Wunderschöne Stadt, geht aber in der Schönheit der Natur des Landes ein wenig unter. Besonders wenn es regnet, wirkt alles irgendwie grau. Definitiv gemütlich und Sehenswert. Wenn man nur 3 Tage in Schottland hat, sollte man die aber eher in der Natur verbringen, als in der Stadt.

Edinburgh

 

Die Natur ist das Herz Schottlands. Die „Städte“ hingegen sind oft verschlafene Nester, in denen nach Sonnenuntergang die Gehwege hochgeklappt werden. Wettertechnisch ist es immer windig und verregnet. Darauf sollte man vorbereitet sein, speziell, wenn man längere Wanderungen plant. Am besten Ganzkörper-Wasserschutz.

Die Saison geht in Schottland von Ostern bis Oktober. Danach sind einige Sehenswürdigkeiten nur noch begrenzt zugänglich, Fähren fahren unregelmäßig, dafür kann man dann aber die Einsamkeit sehr genießen. Die Reise nach Schottland war eher ein Versehen, dennoch aber ein voller Erfolg.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

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