War gestern mit Freunden in der Unsichtbar. Ein sehr überwältigendes Erlebnis. Der erste Schock war allerdings, wie dunkel so vollkommene Dunkelheit ist. Als Stattmensch läuft einem ja sowas selten über den Weg. Irgendwie geklemmend. Wer mal versucht nachts ohne Licht durch seine vertraute Wohnung zu laufen, kommt dieses Gefühl noch nicht annähernd nahe.
Zurück zum Essen. Als erstes kann man aus einer sehr bildlich formulierten Karte sein Menü bestimmen. Die Auflösung folgt am Ende. Schön ist es, wenn man sein Essen versucht normal ablaufgen zu lassen. So Dinge wie anstoßen, Getränk auffüllen, vom anderen Kosten werden doch zu einer ziemlichen Herausforderung. Interessanterweise erkennt man die Dinge, die man nicht mag, am ehesten am Geschmack. Vom Salat ist mir vor allem die Tomate im Gedächtnis geblieben. Darüber hinaus hat man im Zweifelsfalle immer genau das auch, was der letzte gerade geschmeckt hat. So hattegefühlt jeder von uns eine Kürbissuppe, obwohl von 6 Personen tatsächlich nur einer eine bekommen hat.
Es ergeben sich aber auch eine reihe witziger Situationen. “Da ist was komisches hartes auf meinem Teller”. “Oh, mein Messer.” Oder: “Wo ist denn mein Fleisch.”. 3 Minuten später: “Habs gefunden!” gefolgt von 5 Minuten gelächter. Daraus ergab sich für uns eine neue Geschäftidee. Rotlicht- oder Wärmebildkameras. Das Video von seinem Tisch kann man am Ende des Abends ansehen. Da würden Dinge zum Vorschein kommen… Nachdem wir fertig waren mussten einzelne Personen erst einmal die Schokoladenreste vom Dessert von Gesicht und Stirn entfernen.
Sehr zu empfehlen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Kaum jemand kann Sachverhalte so charmant formulieren, wie der Ur-Berliner. Eine Sehr amüsante Sammlung gibts bei notesofberlin.blogspot.com. Manchmal muss man eben die Dinge die da kommen mit Humor nehmen, wenn schon keiner da ist den man anmeckern kann.
Meine Favoriten:
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Wenn man an Franchise-Unternehmen in Bezug auf Essen denkt, kommt man zu allererst auf fettiges Essen und jede Menge Fleisch. Eine besondere Alternative dazu bietet das Vapiano. In der Zwischenzeit in 3 Fillialen in Berlin gibts Fastfood mit Wellness-Effekt.
Alle Speisen, Pizzen, Pasta etc. werden vor den Augen der Gästen zubereitet. Und besonders wichtig: Das Auge ist mit. An den Tischen gibt es dann noch frisches Basilikum. Und alles zu einem doch sehr angemessenen Restaurant-Preis. Prädikat: Sehr empfehlenswert.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
“Ein Bier Bier?” Was antwortet man denn auf so ein Frage? Wer kann denn erwarten das es ein Bier gibt, das “Bier” heißt? Sowas passiert, wenn man sich abends in Kreuzkölln rumtreibt. Zudem bin ich jetzt auch noch Clubmitglied im Fuchs und Elster. Ein kleines unscheinbares Lädchen mitten im Kiez, der auf einmal eine Kneipe neben der anderen aufweist – wann ist das nur passiert… In jedem Falle wird frühes erscheinen empfohlen, so kann man ohne schlechtes Gewissen gehen, wenns zu voll wird. Die Kellerräume haben einen gewissen Charm, die Kombination aus kühle Feuchtigkeit und geringem Luftaustausch kann man nicht überall finden. Es besteht ja der Verdacht, es wird, um den modrigen Geruch zu erhalten, mit Duftbäumchen Marke Moor nachgeholfen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Sehr beeindruckend, dass sich in einer Welt, die immer schnelllebiger wird, mehrere tausend Menschen einmal 5 Minuten Zeit nehmen und stillstehen.
Die Menschenmassen haben mich ziemlich überrascht, der Alex war komplett mit Menschen gefüllt, einige in aufwendigen Posen. Ein Erlebnis das nachwirkt.
Mein Fazit: 5 Minuten – zu kurz um es zu fassen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Nachtrag: Hab ein Video gefunden.
Sehr witzige Idee, hab das hier grad gefunden. Fast 5.000 Menschen wollen morgen für 5 Minuten den Alex erstarren lassen. Hoffe, das nimmt irgendwer auf Video auf. Ich bin gespannt.
Das hier ist das Video vom letzten Jahr.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
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