Tag 9 – Tag des Regens

Als wolle das Wetter es mir so richtig beweisen, hat es bisher den ganzen Tag geregnet. Quasi “monsunartig”. Das nenn ich einen Regen. Die Schotterstraßen habens erstaunlich gut überstanden.
Kommentar: Bin ein paar mal im Regen vom Hostel zum Strand geflitzt um meinen Bus zu organisieren und Fotos zu machen. Wurde von einem Tuk Tuk Fahrer angefeuert. Der hat bei dem Wetter wohl nicht so viel zu tun gehabt.

Otres Beach, Sihanoukville bei Regen

Heute gehts mit dem Nachtbus nach Ho Chi Minh City. Ich werde den Ort hier vermissen. Mit der richtigen Party-Stimmung kann man hier auch mal eine Weile versacken.

P.S.: Hab in der Zwischenzeit doch ein paar Mückenstiche. Kommentar: Ach da war das. Jaja, Mückschutz in wassennähe schon klar. Nun hab ich schon das Mega-Insektenzeug und benutze es nicht. Sschön blöd.
P.P.S.: Das Meer ist hier der Hammer, ich bin ja sonst nicht so der Wasser Typ…
P.P.P.S.: Meine neueste Entdeckung – Bananen Shake mit Snickers
P.P.P.P.S.: Mein Hostelbesitzer kann deutsch: “Du”, “Du hast”, “Du hast mich”…

Halbe Stunde noch. Ich bin schon wieder heiß. Unter anderen Umständen könnte man es auch gut noch eine Weile hier aushalten. Kommentar: Bin ja schon froh, dass ich nicht mehr so hippelig wie am Anfang war, sonst hätte ich diesen tollen Gammeltag verpasst. Fange grad an, mich an die Leute zu gewöhnen.

Was ich heute gemacht habe? Nichts! Gelesen, gegessen, getrunken. Mein Chill-out Tag in 3 Wochen Urlaub.

Cool. Ich habe einen echten Nachtbus noch Ho Chi Minh City, Kommentar: Naja, aber bis Phnom Penh., mit fast Liegesitzen und decken.

Geschrieben am 04.10.2012 von Yps in Privat | 0 Kommentare |

Die Regentour

Letzte Woche fand unsere lang ersehnte Radtour noch Fürstenberg statt. Trotz Zweifel und einem Motivationsruf “wir sind doch nicht aus Zucker” haben wir uns, ungeachtet des Wetters auf den Weg gemacht. Der Plan war, alle schon am Abend treffen, in einer Wohnung schlafen und keiner kommt zu spät. Dass man sich nicht Freitag Abend zum Schlafen trifft, hätte da schon klar sein müssen. Geplante Aufstehzeit: 7 Uhr. Tatsächliche Schlafengehzeit: 5:30 Uhr. Das wird eng. Demzufolge waren wir auch nicht so früh fit wie erwartet. Kurz nach 12 gings dann doch los. Ersteinmal mit der Bahn nach Oranienburg.

Erstes Hindernis: Alexanderplatz Zugschaden. Also alle raus und mit dem Fahrrad zu Friedrichstraße. Zweites Hinternis: Nordbahnhof. Zug wird ausgetauscht. Allgemeiners Raunen. In Oranienburg angekommen gingen wir nach wenigen Kilometern im strohmenden Regen noch einmal in uns. Wollen wir das wirklich durchziehen? JA!

Erste Ermüdungserscheinungen dann nach 30 Kilometern. Erste Pause. Und eine Schlimme Zeit danach. Man sollte keine Pause machen so lange man noch etwas Kraft hat. In Zehdenick gab es dann noch einmal ein warmes Rumgetränk zum Aufwärmen. Im ScheunenCafé. Noch nie zuvor gehört. Aber empfehlenswert. Danach trennten sich unsere Wege. 2 Hardcorefahrer wolltes es komplett durchziehen. Die anderen fuhren nach Gransee. Die Strecke von 11 Kilometern hat knapp noch eine weitere Stunde gedauert. Dort gibt es Berge. War mir so auch noch nicht bewusst. Dazu Regen und Gegenwind. Und kein ausgebauter Radweg. Schlimme Kombination. Am Ende waren es auch für uns etwas mehr als 50 Km. Reicht für die Wetterverhältnisse. Danach gings erstmal ab ins Wasser. Nass waren wir ja eh schon. Der Abend bestand aus weiteren wärmenden Rumgetränken. Und ich bin sehr froh, dass wir uns von der Zeltidee vorab verabschiedet hatten.

Am nächsten Tag waren selbst die 5 Minuten zum Bahnhof auf dem Sattel anstrengend. Ich bin aber froh, dass wir das durchgezogen haben. Das ist eine der Geschichten, die man wohl auch in 10 Jahren nocherzählen wird.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 08.07.2011 von Yps in Privat, Reise, Sport | 0 Kommentare |

Urlaub – vom Internet

Vor 2 Wochen begann mein Urlaub (zur Beruhigung für die Leser, er ist schon wieder vorbei). Nach 5 Monaten durchgehend arbeiten und ständiger Internetpräsenz war ich echt froh mal fern von der digitalen Welt zu sein. Zeitlos und frei von digitalen Kommunikationsmitteln, 5 Tage nur Sonne, Strand (nicht zu viel Wasser – ihr wisst schon) und jeden Tag grillen, war es fast ein Kulturschock wieder nach Berlin zu kommen. Zumal So zum Vorabend in Friedrichshain abgeladen zu werden, nicht unbedingt der sanfteste Weg ist, wieder nach Berlin zu kommen.

Trotz einer weiteren Auszeit danach, hab ich mich in der Zwischzeit wieder an das Leben hier gewöhnt. Komischerweise gewöhn ich mich an die Hektik immer ganz schnell, während abschalten eher mit Arbeit verbunden ist. Sollte das nicht eigentlich anders sein?

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 18.06.2011 von Yps in Privat | 0 Kommentare |

Umsteigen is doof – umziehen nicht

Ich hasse es umzusteigen. Als Berliner ist man ja etwas verwöhnt. Man hat zwar eine ganze große Stadt, aber aus seinen Kiez rausbewegeb mag man sich nicht. Das klappt natürlich selten, wenn man in Tempelhof wohnt. Am wichtigsten ist aber, morgens im Halbschlaf umsteigen zu müssen. Na nehm ich nachts schon mal den weiten Nach-Hause-Weg in kauf.

Wenn das Büro dann aber umzieht und ich morgens doch wieder umsteigen muss, juckts mir in den Fingern, mir eine andere Wohnung in Berlin zu suchen, um dann wieder durchfahren zu könne. Aber man hat ja aber immer so Vorstellungen. Grad wenn man mal was gutes gefunden hat. Grad in “meinem Alter” muss man ja auch daran denken irgendwie hinzuziehen, wo man nicht ständig vom Party-Volk gestört. Vom Gewicht meiner Möbel will ich gar nicht reden. Da wären mir meine Freunde bestimmt dankbar :-P

Wenn ich allerdings sehe, wie die Mieten in den letzten Jahren steigen, müsste man eigentlich schnell daran denken, sich eine Wohnung fürs Leben zu suchen, nie wieder umzuziehen und in 20 Jahre überall mit den günstigen Preisen angeben. Oder so ähnlich.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 25.05.2011 von Yps in Allgemein, Privat | 0 Kommentare |

Weihnachtsbraten

Ja ich habe selbst gekocht. Als Beweis:

Ich hoffe, es ist offensichtlich, worum es sich jeweils handelt, aber wer möchte kann gern raten. Aus diesem Grund lass ich die Auflösung vorerst noch offen. Und nein, es ist kein Microwellenessen, von der Originalverpackung auf den Teller umgeschichtet. Nur falls jemand auf die Idee kommt.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 26.12.2010 von Yps in Privat | 2 Kommentare |

Unsichtbar

War gestern mit Freunden in der Unsichtbar. Ein sehr überwältigendes Erlebnis. Der erste Schock war allerdings, wie dunkel so vollkommene Dunkelheit ist. Als Stattmensch läuft einem ja sowas selten über den Weg. Irgendwie geklemmend. Wer mal versucht nachts ohne Licht durch seine vertraute Wohnung zu laufen, kommt dieses Gefühl noch nicht annähernd nahe.

Zurück zum Essen. Als erstes kann man aus einer sehr bildlich formulierten Karte sein Menü bestimmen. Die Auflösung folgt am Ende. Schön ist es, wenn man sein Essen versucht normal ablaufgen zu lassen. So Dinge wie anstoßen, Getränk auffüllen, vom anderen Kosten werden doch zu einer ziemlichen Herausforderung. Interessanterweise erkennt man die Dinge, die man nicht mag, am ehesten am Geschmack. Vom Salat ist mir vor allem die Tomate im Gedächtnis geblieben. Darüber hinaus hat man im Zweifelsfalle immer genau das auch, was der letzte gerade geschmeckt hat. So hattegefühlt jeder von uns eine Kürbissuppe, obwohl von 6 Personen tatsächlich nur einer eine bekommen hat.

Es ergeben sich aber auch eine reihe witziger Situationen. “Da ist was komisches hartes auf meinem Teller”. “Oh, mein Messer.” Oder: “Wo ist denn mein Fleisch.”. 3 Minuten später: “Habs gefunden!” gefolgt von 5 Minuten gelächter. Daraus ergab sich für uns eine neue Geschäftidee. Rotlicht- oder Wärmebildkameras. Das Video von seinem Tisch kann man am Ende des Abends ansehen. Da würden Dinge zum Vorschein kommen… Nachdem wir fertig waren mussten einzelne Personen erst einmal die Schokoladenreste vom Dessert von Gesicht und Stirn entfernen.

Sehr zu empfehlen.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 11.12.2010 von Yps in Privat | 0 Kommentare |

Gefesselt

Eine Geschichte aus der Kategorie: Wenn man immer alles anfassen muss…. Samstagabend, der Glühwein geht langsam zur Neige. Aufbruchsstimmung macht sich breit. Infos sammeln, welcher Bus genommen ….. klack…. Da habe ich auf einmal eine Handschelle am Handgelenk. Sekunden bevor die andere Schelle am Bett festgemacht wird (ich muss dazu sagen, ich stand unter einem Hochbett, also bitte keine schmutzigen Fantasien, wie wohl meine Abendgestaltung aussieht), bringe ich die Frage raus “Gibt es dazu einen Schlüssel?”.

Nun, es waren nicht wie ursprünglich vermutet Spielzeughandschellen und der Schlüssel war auch nicht so direkt auffindbar. Zudem machte sich der Verursacher direkt aus dem Staub (darüber reden wir noch mal :-P ). Ich hatte gerade überlegt, wie ungewöhnlich es wäre nachts durch Neukölln mit einer Handschelle am Arm Bus zu fahren, da wurde ich auch schon befreit.

Moral von der Geschicht: Schließe keine Tür, bevor du nicht weißt, wie du sie wieder öffnen kannst….
Wenigstens hab ich nun jemanden im Freundeskreis, der weiß, wie man Handschellen ohne Schlüssel öffnet.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 14.11.2010 von Yps in Privat | 0 Kommentare |

Did it again

Am Donnerstag war nun der langersehnte Termin. Fallschirmsprung, die 2. Eigentlich versuchen wir seit März einen passenden Termin zu finden. Hat ja nur ein halbes Jahr gedauert. Etwas gestresst kammen wir eine halbe Stunde nach der vereinbahrten Zeit in Gransee an. Ohne viel Adrenalin-Aufbau-Zeit gings direkt in die Overalls und ins Flugzeug. Eines sei schon mal gesagt, der Stressfaktor ist erheblich niedriger, wenn man das Prozedere schon einmal mitgemacht hat. Auch ist der Adrenalinausstoß geringer. Ich kann schon die Menschen verstehen, die immer wieder nach dem ultimativen Kick suchen, um das Zufriedenheitsgefühl vom ersten Mal wieder zu erfahren.

Allerdings konnte ich dieses Mal den Fall und den Flug mehr auskosten, mich auf Dinge konzentrieren, die mir beim ersten Mal auf Grund von Stress und Angst entgingen. Z.B. war es mir vergönnt, selbst einmal den Drachen zu lenken. Insgesamt wieder ein viel zu kurzes Erlebnis. Nach einer Reihe unwichtiger Gedanken war der freie Fall auch schon wieder vorbei. Naja, das nächste Mal dann wieder in 7 Jahren.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 26.09.2010 von Yps in Privat | 0 Kommentare |

Free Day

und irgendwie doch wie ein normaler Tag, nur besser gruppiert.

Alles beginnt mit 2 Mal aufstehen. Mein Wecker weiß zwar, ob Wochentag oder Wochenende ist, kann aber leider nicht genau einschätzen, ob ich arbeiten gehe, oder nicht. Daran werden wir mogen noch einmal üben.

Zum Frühstück eMails checken: Privat und dienstlich.
Sype starten: Privat und dienstlich,
2 Kaffee trinken (einen privat und einen dienstlich (der Kaffeegeschmack erinnert mich daran, dass irgendetwas anders ist)) GROUP BY….

Nach dem Frühstück gleich 2 Mal nicht rauchen gehen (so hat man gleich 14 Minuten übrig, für einen sinnfreien Beitrag). Und so langsam sollte ich mich mal vom Rechner losreißen (ausschalten), am besten gleich 2x, aus Gewohnheit (aus – an) :-P

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 25.03.2010 von Yps in Privat | 1 Kommentar |

Ich nehm nen Bier

“Ein Bier Bier?” Was antwortet man denn auf so ein Frage? Wer kann denn erwarten das es ein Bier gibt, das “Bier” heißt? Sowas passiert, wenn man sich abends in Kreuzkölln rumtreibt. Zudem bin ich jetzt auch noch Clubmitglied im Fuchs und Elster. Ein kleines unscheinbares Lädchen mitten im Kiez, der auf einmal eine Kneipe neben der anderen aufweist – wann ist das nur passiert… In jedem Falle wird frühes erscheinen empfohlen, so kann man ohne schlechtes Gewissen gehen, wenns zu voll wird. Die Kellerräume haben einen gewissen Charm, die Kombination aus kühle Feuchtigkeit und geringem Luftaustausch kann man nicht überall finden. Es besteht ja der Verdacht, es wird, um den modrigen Geruch zu erhalten, mit Duftbäumchen Marke Moor nachgeholfen.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 21.03.2010 von Yps in Privat | 0 Kommentare |
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