Madrid, Abreise

Nach 3 Tagen, endlich Sonne. Nach dem Frühstück gings noch einmal zum Königspalast, zur Oper, Fotos schießen und das Wetter genießen. Dann gings auf zum Flughafen. Der Flug hatte eine gute Stunde Verspätung. Naja, immerhin ist der Flughafen sehenswerter als der in Zürich.

Zürich: 2 Stunden Wartezeit auf den Anschlussflug nach Berlin. Und ein kleiner Tipp. Der Flughafen ist teuer. Haben uns die Zeit mit Snacks und Getränken vertrieben. Dafür fast 30 Euro bezahlt. Nach dem Hinweis, dass wir gern in Euro zahlen wollten, grinste die Bedienung etwas verschmitzt, das hätte er bereits getan, in Schweizer Franken wären es knapp 45. Man gönnt sich ja sonst nix.

Nachdem in Zürich noch gut 9 Grad waren dann kurz vor Berlin der Schock. Frost, Schnee. Und da dachten wir, wir hätten mit dem Wetter in Madrid Pech gehabt…

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 31.12.2009 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Madrid, Tag 3

Museen-Tour. Starker Regen, ganztags. Um das Gesamtbild etwas abzurunden muss nun auch noch Kultur her. Im Stadtgebiet Madrid gibt es um die 50 Museen. Die meisten davon kostenlos. Unsere Ziele waren das Museo Naval und das Museo Arqueológico Nacional. Museen sind auch zum frühen Nachmittag schon gut besucht. Daher empfiehlt sich frühes aufstehen. Das Archäologiemuseum ist deutlich kleiner. Auch historisch hat das Schifffahrts-Museum mehr zu bieten. Wer sich also für eines von beiden entscheiden muss, sollte das Museo Naval besuchen.

Weitere Stationen des Tages: Palacio de Cristal im Parque del Retiro. Schöner Park, unbeeindruckende Sehenswürdigkeit. Weiter zum Bahnhof Atocha. Gleise findet man hier erst bei näherer Betrachtung. In der Eingangshalle befindet sich eine Art botanischer Garten mit Palmen und so weiter. Außerdem ist es warm und trocken. Bei schlechtem Wetter gibts hier das optimale spanische Feeling. Es folgte: Torres Kio. Zwei Banken-Türme, die nicht gerade leicht geneigt auf gegenüberliegenenden Seiten der Paseo de la Castellana erbaut wurden. Sehenswert aber nicht gerade in unmittelbarer Nähe anderer Attraktionen.

Es folgte der bekannte Weg durch Gassen und Straßen, vorbei an Kirchen und Kathedralen in Bars und Cafés. Und wieder vorbei an ewigen Warteschlagen. Um ganze Häuserblocks herum. Dieses Mal vor Sehenswürdigkeiten. Als Autofahrer braucht man in Madrid viiiiiiiiel Geduld. Ganz klar, diese Stadt schläft, aber nicht in der Nacht.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 31.12.2009 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Madrid, Tag 2

Ruhe. So belebt auch der Vorabend war, so ruhig begann der Montag. Frühstücken kann man in Madrid übrigends relativ günstig. Wirkt alles in allem sehr amerikanisch, Ei, etwas fettig getoastetes Weißbrot und Süßkram.

Weiter im Siteseeing-Takt. Etappe 1: Plaza de Toros de Las Ventas, eine alte Stierkampfarena, sehr prunkvoll und sehr beeindruckend. Mit Führung, auf englisch und spanisch. Danach gings weiter zu Fuß in die Innenstadt (die U-Bahn ist zwar sehr sauber und hat eine dichte Frequenz, aber im Urlaub kann man auch mal etwas laufen, ACHTUNG: Madrid hat Berge!) Und dann: Shoppen! Beim Bezahl-Versuch wurde zwar meine Kreditkarte gesperrt auf Grund des Visa-Karten Skandals in Spanien im abgelaufenen Jahr (auch nicht das schlimmste, Sicherheit geht vor), aber das Budget war glücklicherweise großzügig bemessen.

Mittag: Das Mittagessen und Madrid ist zwar nicht ganz so günstig, wie das Frühstück, dafür aber sehr empfehlenswert. Haben eine riesige Paella bekommen (20 Euro pro Person), aber Peter von Frosta würde vor Neid erblassen.

Danach weiter Siteseeing. Dadurch, dass nahezu jede große Kreuzung einen Kreisverkehr und ein Monument besitzen, kann man auch gern einfach mal drauf los laufen. Weiter durch die Gassen und Einkaufsstraßen. Die Ruhe aus den Morgenstunden war längst verflogen. Die Straßen und Plätze waren bereits wieder überfüllt.

Und Lotto: In Spanien gibt es wohl eine große Leidenschaft – Lotto. Ich habe Menschenschlangen gesehen, die kannte ich bisher nur aus Vergrügungsparks oder von ganz besonderen Sehenswürdigkeiten. Diese Menschen wollten nur eines. Lottoscheine. Unglaublich. Auch das Shopping- und Auswärtsess-Verhalten lassen nur auf eines schließen: In Madrid ist von Wirtschaftskrise keine Spur. Soviel von Tag 2.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 31.12.2009 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Reise Reise

Endlich wieder richtig Urlaub – Madrid. Zuersteinmal bin ich sehr froh, dass ich auf EasyJet verzichtet habe und mit einer “richtigen” Fluggesellschaft geflogen bin. Wegen des Wintereinbruchs in Schönefeld und etlichen Ausfällen von EasyJet Flügen, hat sich Tegel wieder einmal als unersetzbar präsentiert. Ich find zwar Essen auf einem 2 Stunden Flug total überbewertet, aber “nett” ist es trotzdem. Ankunft – Madrid: 10 Grad. So lässt es sich doch leben, nachdem hier die -10 Grad noch gar nicht so lange vergangen waren.

Erkenntnis des ersten Abends, eher der ersten Stunde, Madrid ist ruhig. Trotz Hotel direkt in der Innenstadt hatte man das Gefühl sich auf der Straße flüsternd unterhalten zu können (Diese These sollte schnell revidiert werden).

Nach dem Besuch des Templo de Debod, von wo aus man eine beeindruckende Aussicht über die äußeren Stadtbezirke hat, da diese deutlich tiefer liegen als der Königspalast und seinen angrenzenden Bauten, gings weiter zum Plaza Mayor und zum Puerta del Sol. Die Straßen und lätze dort waren, was ist die Steigerung von menschenüberlaufen??

Interessanterweise hatten in der angrenzenden Fußgängerzone auch um 23 Uhr abends noch fast alle Geschäfte geöffnet. Ein weitere positiver Nebeneffekt: Mit englisch kommt man dort ziemlich weit. Auch wenn hin und wieder einmal deutsche Stimmen auftauchten, hatte man doch nicht das Bedürfnis die Language zu switchen.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 31.12.2009 von Yps in Reise | 0 Kommentare |

Lebensqualität

Wenn man sich abends bei -13 Grad noch einmal auf den Weg macht, sollte man am Ende des Abends auch etwas davon haben, z.B. eine Erkenntnis. Dem Klima entsprechend fiel das Thema: Lange Unterhosen. Ein großer Teil der anwesenden Männer verzog ersteinmal etwas angewiedert das Gesicht. Das fiel das Wort, das alles entscheidende Argument dafür: Lebensqualität.

Mit der Lebensqualität ist es etwa so wie mit Weltfrieden. Wenn einem eine einfache Möglichkeit dafür geboten wird, kann man einfach nicht ablehnen.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 19.12.2009 von Yps in Privat | 1 Kommentar |

Follow me on Twitter

Eingentlich war der Beitrag ganz anders geplant. Es sollte um den ersten und hoffentlich einzigen Weihnachtsmarkt-Besuch (am Opernpalais) dieses Jahr gehen, um ein von zwei Malen gebrannte Mandeln, jede Menge Glühwein und mehr. Doch es geht weiter.

Wieder einmal in einer Bar in Friedrichshain anglangt, kam das Thema Twitter auf. Nun gut. Also: Es war einmal… In einer Bar in Friedrichshain. 4-5 Freunde versammeln sich. Am Ende sogar 6. Ich streiche im Gedanke einmal die 4, dachte kurzzeitig es wäre eine gerade Anzahl. Jedenfalls: Twitterst du? Was ist denn Twitter!? Raunen (von denen die es kennen). Ist das wie ICQ? (Noch mehr Raunen). Nein, es geht nicht darum zu kommunizieren, sondern nur ums Mitteilen. Nunja, da anscheinend nicht jeder offen dafür ist, nun weiter unter den kennern. Warum followen wir uns denn noch nicht? Raunen (wegen des Begriffes “followen”, von den nicht Twitterern. Der weitere Verlauf: Wie heißt du denn? … Ich followe dir jetzt. … Oh eine Nachricht. Hm, du followst mir jetzt. Aller, während die Betreffenden nebeneinander sitzen.

Wo solll das nur hinführen?? Man stelle sich vor: Man sitzt zu zweit in der Bar. Kennt sich von irgendwo her und ist über twitter connected. Hm, schon wieder diese Anglizismen. Ich geh einmal davon aus, jeder versteht das. Person eins: “Voll öde, läuft heut Abend noch was?”. Man stelle sich vor es ist ein Date. Worum immer man bei einem Date twittern sollte (es kann wohl nicht so gut sein). Die Freunde sind immerhin informiert (jedenfalls die virtuellen, möglicherweise auch Person zwei?).

Ich bin noch immer Gegner von Twitter. Ich lese zwar in der Zwischenzeit, fühle mich aber noch nicht dazu verleitet einen Account anzulegen. Ein Dienst, in dem man Informationen teilt, die einem zu unwichtig sind, um diese “normalen” Mitmenschen mitzuteilen und die einem von der aktuellen Situation ablenken, kann ich auch mit so wunderschönen Stoffen wie Alkohol haben. Gut, es gibt noch niemanden, der offiziell als twittersüchtig gilt, aber das ist eine Frage der Zeit. Alkoholkonsum war auch 10.000 Jahre lang ganz natürlich.

Um auf den ursprünglichen Beitragssinn zurück zu kommen. Der Weihanchtsmarkt war ganz ok. Gar nicht so voll wie erwartet. Wahrscheinlich waren die meisten zu der Zeit noch shoppen – iPhone kaufen, um endlich twittern zu können.

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 13.12.2009 von Yps in Internet, Technik | 0 Kommentare |

Schrottwichteln – Erfolgsstory

Nun war es also wieder soweit. Das erste und wahrscheinlich auch mein einziges Schrottwichteln in diesem Jahr. Was sich ziemlich schnell einmal wieder gezeigt hat: Die attraktivsten Geschenke waren die, die noch eingepackt waren. Trotz einer Nieten (gleich 2 Maxi-CD-Kompilations aus den 90ern [nicht von mir]), waren auch ein paar, wenigstens für den Abend brauchbare Dinge dabei. Knüller des Abends (Knüller ist zwar ein blödes Wort, aber dafür total gerechtfertigt), war das Gummibärchen-Orakel.

Das Orakel: Man zieht aus einer beliebigen Tüte originaler Haribo Gummibärchen 5 Exemplare heraus, die dann über deine Persönlichkeit Aufschluss geben. Interessanterweise (in so einer Tüte sind ja immer gefühlte 50% rote Gummibärchen), blieben die roten unterrepräsentiert. Eine etwas vereinfachte Auswertung findet sich hier. Grundsätzlich macht aber auch das Zusammenwirken der einzelnen Farben miteinander viel aus. So darf man dann Dinge über sich hinausfinden, wie neidisch man ist und wie sehr man sich verstellt, wie hochnäsig, oder wie klasse man ist. Dabei gibt von den Freunden bei jeder negativen Aussage ein “Ich-habs-doch-immer-gewusst”-Blick gratis dazu.

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann es kaufen, oder einfach hoffen, es im nächsten Jahr zu erwichteln. Ach ja, noch ein Beitrag dazu…

MfG u.s.w.
Andy aka Yps

Geschrieben am 12.12.2009 von Yps in Privat | 0 Kommentare |
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