Hab grad eine interessante Einladung über Facebook bekommen. Anscheinend ist am 9. Nobember, zum 20. Jahrestages des Mauerfalls ein Flashmob geplant. Zum Gedenken, soll die Mauer für 30 Minuten wieder errichtet werden – eine Mauer aus Menschen.
Um das ganze zu organisieren, soll das Stadtgebiet in verschiedenen Abschnitte unterteilt werden, so dass die gesamte Länge der Mauerlinie von 46 km abgedeckt werden kann. Beginn ist 20 Uhr. Ich bin gespannt, ob sich das realisieren lässt.
Weitere Infos gibts beim Tagesspiegel und bei Facebook.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Nun ist es also amtlich. Bereits vor ein paar Wochen berichtete ich über den seit September letzten Jahres durchgeführten Einbürgerungstest. Nach ersten Auswertungen hat sich dieser als “Erfolg” erwiesen.
Knapp 98 % haben den Test “zumeist” auf Anhieb bestanden. Neben der Frage, was “zumeist” heißt, würde mich vor allem interessieren, wozu ein Test eingeführt wird, den fast jeder besteht. Andererseits zeigt dieses Ergebnis, dass die einbürgerungswilligen Personen auch bereit sind, sich mit Kultur und Geschichte dieses Landes zu beschäftigen – so hat dieser Test wenigstens einen Nutzen.
Die Kosten für diesen Einbürgerungstest, der in ähnlicher Art und Weise auch in anderen EU-Ländern durchgeführt wird, belaufen sich übrigends auf 255 Euro pro Person. In den Balkanstaaten soll ein solcher Test gut das Doppelte kosten.
Als kleines Gimmick hier noch ein etwas anderer Einbürgerungstest
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Alles Gute. Denn heute ist die Zahl des Tages ein Geburtstag. Und die Glückwünsche gehen gleich an 2 Personen, oder besser Figuren. Zum einen das Sandmännchen. Befeiert wurde die DDR-Kultfigur, die in der Zwischenzeit zum Kinder-Klassiker im gesamten Bundesgebiet geworden ist, heute im Filmpark Babelsberg. Der 2. Glückwunsch geht an Barbie.
Wärend das Sandmännchen sich kaum verändert hat, passte sich Barbies Aussehen immer der Mode der jeweiligen Jahrzehnte an. Dieses ungleiche Paar, wurde nun entsprechend geehrt. Für Barbie gabs eine Modenschau, fürs Sandmännchen Sonderbriefmarken.
Dann also, prost und ab ins Bettchen!
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Heute ist es genau 10 Jahre her, dass meine Ausbildung begonnen hat. 10 Jahre in den einiges passiert ist. Es wäre zu viel, das hier alles zusammenzufassen (auf persönliche Anfrage natürlich möglich). Nur soviel, damals hatte ich noch blondierte Haare und nein, ich möchte NICHT darüber sprechen. Mein Schnitt mit dem 1x pro Jahr umziehen hab ich mir zuletzt auch etwas verdorben, aber das werde ich versuchen wieder gut zu machen.
Zurück zu den 10 Jahren. Aus ebendiesem Anlass findet in 2 Wochen auch mein 10-jähriges Klassentreffen statt. Nicht, dass ich einen unendlichen Drang verspüre dort hinzugehen, aber die Höflichkeit verbietet mir doch darauf zu verzichten. Die Erkenntnis des Abends gibts daher auch schon vorab: Es gibt ein paar nette Gespräche, man wird vielleicht 1-2 Monate mit irgendjemandem in Kontakt bleiben und später feststellen, dass es doch irgendwie gute Gründe dafür gab, warum sich der Kontakt nicht bis heute gehalten hat. Wenigstens halte ich mir damit die Option offen, zum 20-jährigen nicht zu erscheinen und trotzdem nicht zu denen zu gehören, die nie kommen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
So langsam hab ich mich damit abgefunden, dass es keine Wohnung gibt, die man von Vornherein als Perfekt empfindet. Nach 4 Wochen mehr oder weniger unmotivierter und deshalb auch erfolgloser Suche auf den bekannten Internet-Portalen hat mich diese Erkenntnis gepackt.
Stehe ja zum Glück nicht unter Zeitdruck, aber würde schon ganz gern umziehen, bevor das neue Semester beginnt. Einfach nur, weil ich dann keinerlei Probleme haben sollte einen Nachmieter zu finden. Außerdem habe ich hier noch einzelne Tischplatten, die zusammengebaut werden müssen. Doch es ist einfach kein Platz dafür. Irgendwie geht das mit der Wohnungssuche auch schneller, wenn man schon gekündigt hat, da schraubt man dann seine Ansprüche ganz automatisch etwas zurück, wenn man weiß, in einem Monat muss ich aus der alten Wohnung raus sein.
Werd mir die Tage jedenfalls mal eine dieser nicht perfekten Wohnungen anschauen. Mal sehen was mich erwartet. Bei meiner letzten Wohnungssuche war ich am Ende schon so weit, dass ich mir eine Wohnung 2x angeschaut habe, weil ich total den Überblick verloren hab.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Oder: Das alte Leid
Bin grad mehr oder weniger krampfhaft dabei an meinem alten Acer Aspire 1520 rumzubasteln. Hintergrund: Hab in der Zwischenzeit 2 weitere Rechner rumzustehen und das Notebook ist für Arbeiten am Arbeitsplatz nicht komfortabel und für den regelmäßigen Transport nicht leicht genug. Habe das Teil vor gut 4 Jahren von meinen Eltern bekommen und es ist gut erhalten. Lösung: Ich schenke ihn meinen Dad, dann ist er endlich seine 8 Jahre alte Rödelkiste los. Was einfach geplant war, bringt mich langsam aber sicher zum verzweifeln…
An dieser Stelle kommen wir zum Untertitel des Beitrages. Hab noch immer 2 Betriebssysteme auf dem Rechner. Wollte das ganze über die Windows CD lösen, nur, das beschriebene Notebook mag nicht sonderlich gern im Bootmenu Veränderungen zulassen und schon gar nicht mag es von CD aus booten. Nun gut, bleibt es halt drauf. Ist ja auch nur eine Partition mit 20 GB. Also einfach XP starten und überschüssige Software deinstallieren mit der ganzen Entwicklungssoftware kann außer mir eh niemand etwas anfangen. Da stoße ich auch schon auf das 2. Problem. Wie ist mein Admin-Passwort.
Nun gut, da ich mich an ein Hintertürchen erinnern kann, durch das man sich als zugriffsgeschützer User im abgesicherten Modus ohne Passwort anmelden kann … Computer neu starten … und … meine olle Suse, die sich als Hauptbetriebssystem eingeschlichen hat, möchte mir nur das abgesicherte System von Linux anbieten und nicht das von XP. Sehr schön. Ich fragte mich schon, wie ich den Tag heute rumkriegen soll.
Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass ich nach etwa 4x neu starten erst 10 Minuten warten muss, bis sich der Prozessor wieder abgekühlt hat? Jedenfalls: Neustart! Vielleicht bringt mir ja die Suse-Installations CD einen Zugriff, der mich weiter bringt. Kleiner Tipp am Rande. Ein Laptop gehört nicht auf die Dielen, da hier die Hitze nicht gut entweichen kann. Seperater Lüfter empfohlen, auf den man das Notebook stellen kann.
Gut. Log ich mich eben als normaler Benutzer ein. Na gut. Stellte sich ziemlich schnell als völlig sinnlos heraus. Ich finds übrigens eine ziemliche Sicherheitslücke, dass man so oft man will ein Passwort ausprobieren kann. Nicht dass mir das aktuell sonderlich weiter bringt. Aber da fällt mir noch ein Schlupfwinkel ein, also zurück zum eingeschränkten User und in die Konsole.
Und… Reinfall. Mit NET USER und dem Versuch das Passwort zu ändern erhalte ich als Antwort ein “Zugriff verweigert” Kann mich erinnern, dass das früher mal anders was. Olles SP2.
Gut, bin nun über die Textansicht des Bootmenüs (Suse gibt von Hause aus so eine grafische Ansicht) doch einmal zum abgesicherten Modus gekommen. Und dann … wieder 10 Minuten warten. Das mit dem abgesicherten Modus hat dann auch Funktioniert, aber nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Ich werde jetzt erstmal über mein Passwort meditieren.
Nachtrag: Hab das Problem letztendlich ziemlich aufwändig gelöst bekommen, bevor ich gemerkt habe, dass die Ursache für meine ständig falsch eingegebenes Passwort, der aktivierte Nummernblock der Notebook-Tastatur war. Kein Kommentar…
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Ein relativ typischer Samstag (bis auf den Elternbesuch):
- 10.20 Uhr aufwachen. Kurzen Gedanken ans Aufstehen verschwenden. Delta zwischen t=0 und 16 Uhr berechnen. Umdrehen. Weiterschlafen.
- 11.40 Uhr. Beschließe es ist eine gute Zeit um alles in Ruhe zu schaffen, bis meine Eltern endlich eintrudeln. Man kennt das ja, für die Eltern ist ja die Wohnung eh immer dreckig, egal was man auch tut. Bleibe auf dem Weg ins Bad noch eine halbe Stunde vorm Rechner hängen und geh dann duschen.
- 12.45 Uhr. Fange an Frühstück zu machen. Stelle nach ein paar Bissen fest, dass mir vom Vorabend noch etwas flau im Magen ist und lege mich noch einmal hin.
- 13:40 Uhr. Erhalte die Info, dass meine Eltern um 15 Uhr schon eintreffen werden.
- 13:41 Uhr. Gerate in Panik.
- 13:42 Uhr. Frühstück fertig essen. Kalten Kaffee austrinken. Abwaschen. Bett mal zur Abwechslung abdecken.
- 13:43 Uhr. Gehe am Spiegel vorbei und reiße mir ein graues Haar aus (hat Prio).
- 13:44 Uhr. Fange an meine herumliegenden Unterladen zu sortieren und stelle fest, dass alles, was nicht weg kann, noch so wichtig ist, dass es weiter rumliegen kann. Nutürlich zufällig sortiert auf einen Stapel zusammen gepackt.
- 14:45 Uhr. Gerade noch etwas Zeit einen Beitrag zu schreiben bevors dann wieder ans Essen geht.
Ach ja, hab tatsächlich in der ganzen Zeit auch noch die Gelegenheit gehabt, mir 4 Wohnungen im Internet rauszusuchen, die ich mir einmal anschauen könnte – wenn ich nicht zu unmotiviert bin und die Notizen wieder einmal vom Stapel “wichtig” in den Müll wandern.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Es ist wieder Wahlkampf angesagt, noch 6 Wochen bis zu den Bundestagswahlen und ein Trend ist bereits jetzt erkennbar. Alle “großen” Parteien müssen mit Verlusten rechnen. Laut einer Stern-Umfrage würde die fiktive HSP (Horst-Schlämmer-Partei), würde Sie bei den Wahlen antreten, 18 % erreichen. So viel gibt die FDP nicht einmal als Ziel aus. Und die SPD nähert sich mit großen Schritten ebenfalls dieser Marke. 2002 waren es noch mehr als doppelt so viele.
Während sich in den 90ern viele dazu verleiten ließen, extremistisch oder gar nicht zu wählen, ging die Tendenz bereits 2005 mit der APPD in eine etwas andere Richtung. Spaß Wählen gegen die abgedroschene Politik. Dieses Jahr will nun nach schwedischem Vorbild die Piratenpartei angreifen. Die Ziele sind eher vage formuliert, sprechen aber ein eindeutiges Klientel an. Junge Menschen, die Generation Internet, und das zeigt seine Wirkung. Innerhalb sozialer Netzwerke wie meinVZ hat die Piratenpartei (45.120) mehr Anhänger als CDU (19.787) und SPD (18.724) zusammen.
Spezialisierung muss ja nichts schlechtes sein. Die Grünen hatten in ihren Anfangszeiten auch nichts anderes zu bieten als Umweltpolitik. Man darf gespannt sein.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
Für alle, die sich gerne an ihre Kindheit erinnern, an die Zeit in der man (zumeist Junge) noch km/h und cc-Mücken einzelner Autos verglichen und sich am Ende geärgert hat, den Ferrari Testarossa nicht am Anfang auf der Hand gehabt und darum auch folgerichtig verloren zu haben, hier nun ein Geheimtipp.
Von Weltquartett gibt es gleich 3 Prachtstücke. Die Genres sind nicht etwa Straßenflitzer, BMW oder Formel1-Boliden, sondern Tyrannen, Rauchgift und Seuchen. Wenn man sich ärgert wieder nur Rotz auf der Hand zu haben, dann ist es möglich, dass es den anderen mit Hepatitis noch schlimmer erwischt hat.
Kategorien sind z.B. Herschaftsdauer, Inkubationszeit und Preis pro Rausch. Die erste Herausforderung besteht jetzt für euch darin, diese Kategorien einem bestimmten Kartenspiel zuzuordnen.
MfG u.s.w.
Andy aka Yps
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